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Blickpunkt Katlenburg Lindau
Ausgabe 1/2026
Aus Vereinen und Verbänden in den Ortsteilen
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Aus Vereinen und Verbänden in den Ortsteilen - Suterode

Es war ein Moment voller Gänsehaut, als am Freitag, dem 19. Dezember 2025 um Punkt 16:30 Uhr der rote Vorhang in Frickes Saal langsam zur Seite glitt. Nach vielen Jahren der Stille wurde mit Unterstützung des Ortsrats die Bühne endlich wieder zum Leben erweckt und das auf eine Weise, die niemand so erwartet hätte.

Inszeniert von einer neuen Generation junger Talente fand das Weihnachtsstück "Oh du seliger Weihnachtsfrieden" seinen Weg ins Rampenlicht. Unter der liebevollen Regie von Katharina Zimmermann verwandelten sich sieben mutige Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren in wahre Bühnenstars.

„Ein Ensemble, das verzauberte“

Mayla Rudolph, Stine Schirmacher, Emma Heiligenstadt, Elisa Brinkmeier, Timo Lüdecke, Leonie Haffner und Ida Hoffmann - Namen, die man sich merken sollte. Mit Witz, Charme und beeindruckender Bühnenpräsenz rissen sie das Publikum mit. 148 Zuschauerinnen und Zuschauer lachten, klatschten und johlten vor Begeisterung. „So eine Performance hätten wir den Kindern nie zugetraut“, war aus vielen Reihen zu hören und das völlig zu Recht.

„Ein Dorf im Einklang“

Der Abend begann mit warmen Worten von Ortsbürgermeister Jan Zimmermann, der die Bedeutung dieses Moments für die Dorfgemeinschaft betonte. Ein gemeinsamer Gesang, der von Artur Zimmermann auf der Gitarre begleitet wurde, stimmte musikalischer auf das weihnachtliche Theaterstück ein und umrahmte den Abend.

Nach dem tosenden Applaus und vielen strahlenden Gesichtern klang der Abend an der Grillbude der Feuerwehr aus. Mit Bratwurst, Pommes, Kinderpunsch und Gesprächen voller Stolz und Dankbarkeit.

„Ein Abend, der bleibt“

Was bleibt, ist mehr als nur die Erinnerung an ein gelungenes Theaterstück. Es ist das Gefühl, dass Gemeinschaft, Engagement und kindliche Begeisterung Berge versetzen können. Suterode hat gezeigt, dass Traditionen nicht verstauben müssen - sie können neu erblühen, wenn Menschen den Mut haben, sie wieder aufleben zu lassen.