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Blickpunkt Katlenburg Lindau
Ausgabe 8/2019
Wissenswertes
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AOK unterstützt Hospizdienst in der Region mit 200591 Euro - Hospizdienst in Northeim erhält 40388 Euro

Die unermüdliche Arbeit der ambulanten Hospizdienste fördert die AOK Niedersachsen in diesem Jahr mit insgesamt drei Millionen Euro. Zu den landesweit 94 Einrichtungen, die die Menschen in der Endphase ihres Lebens würdevoll begleiten, zählen auch Hospize in Göttingen, Hann. Münden, Northeim und Osterode.

Mit dem Geld werden im Wesentlichen die qualifizierte Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Sterbebegleiter sowie die notwendigen Personal- und Sachkosten bezuschusst. Die Fördergelder sind nur eines der finanziellen Standbeine der ambulanten Hospizarbeit.

Spenden seien genauso wichtig.

3948 Ehrenamtliche haben im vergangenen Jahr 4379 Sterbebegleitungen durchgeführt, davon 201 begleitete Kinder. „Durch Zuhören, Verständnis und liebevolle Gesten sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eine wichtige Stütze für Betroffene und ihre Angehörigen. Ihr aufopferungsvolles Engagement ist gelebte Mitmenschlichkeit und in der schwierigen Situation außerordentlich wertvoll“, würdigt AOK-Regionaldirektor Frank Niemeyer die Arbeit der Hospizdienste.

Im Vordergrund der ambulanten Hospizarbeit steht die persönliche Betreuung mit dem Ziel, sterbenden Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben bis zuletzt in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen sowie Familie und Freunde in diesem Prozess zu begleiten, zu entlasten und zu unterstützen.

Frank Niemeyer hob hervor, dass jede Person - unabhängig von seiner Konfession, Staatsangehörigkeit oder sozialen Stellung - einen Hospizdienst in Anspruch nehmen könne. Zugleich wies er darauf hin, dass die gesetzlich vorgesehenen Fördergelder noch nicht ausgeschöpft seien. Ambulante Hospizdienste können ihre Anträge auf finanzielle Förderung bis Ende März 2020 bei den Krankenkassen einreichen.