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Mitteilungsblatt der Samtgemeinde Lachendorf
Ausgabe 4/2026
Aus dem Rathaus
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Aus dem Rathaus

 

Bitte nehmen Sie Rücksicht, wenn Sie mit Ihrem Hund Gassi gehen.

Lassen Sie Ihren Hund bitte nicht unbeaufsichtigt laufen und beseitigen Sie seine „Hinterlassenschaften“.

In der Samtgemeinde Lachendorf gibt es mehr als 1.000 Hunde, die täglich eine Menge von Hundekot produzieren.

Für Sie selbst ist es sicherlich normal mit Ihrem Hund umzugehen, den Tagesablauf und bestimmte Gewohnheiten zu regeln. Die Hundehaltung ist auf dem Land gegenüber einer Stadt auch oft problemloser. Es gibt aber hier und da Regeln, die eingehalten werden müssen.

Sie kümmern sich bestimmt sehr intensiv darum, dass Ihr Hund innerhalb der geschlossenen Ortslage Straßen und öffentliche Anlage nicht verunreinigt oder beschädigt. Sollte es dennoch einmal vorkommen, dass Ihr Hund seinen Haufen unkontrolliert absetzt, sorgen Sie bitte unverzüglich für die Reinigung. Des Weiteren achten Sie darauf, dass Ihre Hunde nicht auf Straßen oder in öffentlichen Anlagen unbeaufsichtigt herumlaufen. Auch auf Kinderspiel- und Bolzplätzen dürfen Hunde nicht mitgeführt werden.

Wenn Sie mit Ihrem Hund Gassi gehen, lassen Sie bitte seine Haufen wieder verschwinden! Einfach mit einer Plastiktüte oder mit einem Hygiene-Einwegbeutel den Haufen aufnehmen und bei nächster Gelegenheit entsorgen.

Es kommt immer wieder zu Beschwerden darüber, dass gerade in der Ortslage Hunde ihre Haufen hinterlassen haben, oder ständig unbeaufsichtigt herumlaufen.

Für Gehbehinderte stellt Hundekot eine Unfallgefahr dar. Blinde, Sehschwache und Rollstuhlfahrer können den Hundehaufen oft nicht ausweichen und kommen dadurch in direkten Hautkontakt mit dem Kot. Hundekot stellt ein Infektionsrisiko dar, wobei Kinder und abwehrgeschwächte Erwachsene besonders gefährdet sind. Zahlreiche winzige Eier von Parasiten können beispielsweise durch Schuhsohlen weit bis in Wohnungen hinein verbreitet werden. Es besteht daher immer die Gefahr eines indirekten Kontaktes mit Hundekot, beispielsweise über kontaminierten Spielsand. Durch Schnüffeln an Kot können weitere Hunde infiziert werden. Als Hundekot-Parasiten werden Spulwürmer, Peitschenwürmer, Hakenwürmer, Bandwürmer, Fuchsbandwurm, Giardien und Kokzidien genannt. Da Entwurmungen nicht regelmäßig durchgeführt werden, ist damit zu rechnen, dass jeder dritte Hund Träger von Darmwürmern ist. Symptome dafür bleiben bei erwachsenen Tieren meist unauffällig.

Wir bitten Sie alle, Ihre Hunde ordnungsgemäß zu halten und dafür Sorge zu tragen, dass es im Zusammenleben von Mensch und Tier zu keinerlei Beschwerden oder Unannehmlichkeiten kommt.

Übrigens, der hinterlassene Hundehaufen auf öffentlichen Flächen ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Hierzu muss es aber doch nicht kommen.

Sollten Sie Ihren Hund schon wie oben beschrieben halten, ändert sich für Sie nichts.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Ordnungsamt