Die besten Skatspieler und Knobler beim Turnier des SC Tewel mit ihren Preise(von li.): Skat-Sieger Joachim Jurgeit, Michael Tödter, Knobel-Gewinner Bernd Möhlmann.
Traditionelle analoge Gesellschaftsspiele sind offenbar nach wie vor nicht 'out'. Die Veranstaltung 'Preisskat und -knobeln', die alljährlich seit 1990 (Skat) bzw. 2005 (Knobel) zwischen den Jahren beim SC Tewel stattfindet, erfreut sich anhaltender Beliebtheit.
42 Karten- und Würfelspieler fanden sich dieser Tage im Clubheim zum alljährlichen Stelldichein. Die Organisatoren mussten gar kurzfristig Tische zustellen, ehe der Wettstreit um die ausgelobten Fleisch- und Sachpreise begann. Immerhin 22 Kartenspieler drückten und stachen an sechs Tischen in drei Spielrunden, ehe die Sieger gekürt wurden. 20 Knobler, die mit speziellen Würfelergebnissen oder Missgeschicken für gelegentliche Stimmungshöhepunkte sorgten, spielten drei Durchgänge in der Variante '10.000', ehe zu späterer Stunde auch hier die Gewinner feststanden.
Den besten Skat spielte an diesem Abend Joachim Jurgeit, der 671 Punkte erreichte, nur einen Punkt vor Hartmut Gieschen (670), Schatzmeister des Vereins, und Vorjahressieger Wolfgang Bruhn (599).
Bei den Knoblern lag Bernd Möhlmann, langjähriger Vorsitzender des SCT, mit 41000 Punkten vor Ralf Bartes, Zweiter Vorsitzender des Fördervereins (40100), und Torsten Möhrmann, Fuballjugendwart im SCT (38250).
Dieses Mal waren die Funktionsträger des Vereins relativ weit vorn, dennoch lebt die Veranstaltung auch von Männern und Frauen, die nicht Mitglied des Clubs sind, als Stammgäste dennoch regelmäßig den Weg nach Tewel zum traditionellen Spielspaß finden.
Abwechselnd konnten sich die Teilnehmer beider Disziplinen entsprechend ihrer Platzierungen die Fleisch- oder Sachpreise aussuchen. Bei dieser Veranstaltung geht niemand leer aus, jeder Spieler und jede Spielerin bekam letztlich seinen Preis. Die Fleischpreise werden mittlerweile nicht mehr in ganzen Stücken, sondern bereits in verzehrvorbereitenden Portionen ausgegeben. Schnitzel und natürlich Fondue-Fleisch waren vor dem Jahreswechsel beliebt.
Gute Vorarbeit hatten für diesen Abend die Organisatoren geleistet, unter anderem Spielleiter Michael Tödter; der stellvertretende Vorsitzende hielt den Spielablauf im Blick und achtete auf Einhaltung der Regeln.