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Ausgabe 1/2026
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„Zwischen Schwertern und Panzern“

SA. Journalist Bernhard Knapstein stellt neues Buch auf dem Peetshof vor - Die Spuren der deutschen Geschichte sind hier

Das Gebiet des Heidekreises mag historisch unbedeutend sein. Dass die deutsche Geschichte im Wesentlichen dennoch hier anhand zahlreicher Spuren zu erkunden und lesbar zu schildern ist, das hat Journalist Bernhard Knapstein mit seinem neuen Buch „Zwischen Schwertern und Panzern“, eine Konfliktgeschichte von den alten Sachsenherzögen bis zur Gegenwart im heutigen Heidekreis unter Beweis gestellt.

> Die Spuren finden sich überall: Eine Anhöhe, auf der einst eine Burg stand, Kanonenkugeln auf dem Theeshof, ein unscheinbarer Grenzstein in Ellingen, Grabsteine, die für besondere Biografien stehen, die vielen Schützenscheiben an Häusern, Moore mit einer gespenstigen Geschichte oder auch nur ukrainische Geflüchtete und Panzeroffiziere, die hier für den Krieg in ihrer Heimat ausgebildet werden. All diese Spuren erzählen im Wesentlichen von der deutschen Geschichte, die von den Billungern bis zur Gegenwart reicht.

Knapsteins Buch ist aber auch ein Debattenbeitrag zu der Frage, wie wehrhaft sich die deutsche Demokratie erweisen muss, um drohende künftige Konflikte durch Abschreckung so lange wie möglich zu vermeiden. Denn, so der Autor, die Geschichte beweise, dass der Friede immer nur temporär und keineswegs selbstverständlich sei. Das von der Kreissparkasse Soltau und vom Deutschen Panzermuseum geförderte Buch ist im Buchhandel des Heidekreises erhältlich.

Knapstein wird sein Buch am Sonntag, 15. Februar, um 15 Uhr auf dem Schneverdinger Theeshof, Langelohsberg 13, vorstellen und daraus lesen. Der Eintritt ist frei. Wer den Termin nicht schafft: am Sonntag, 26. April, wiederholt der Autor die Lesung um 15 Uhr auf Burg Rethem an der Aller.