13.03.2026 / Münchehagen
Am Freitagnachmittag wurden die Feuerwehren Münchehagen, Loccum und Rehburg per Standard-Alarmierung mittels Sirene, Melder und Handy-Alarmierung zum Dinopark Münchehagen alarmiert. Die Meldung lautete ausgelöste Brandmeldeanlage und bestätigter Brand. Erst an der Einsatzstelle stellte sich für die Einsatzkräfte heraus, dass es sich um eine unangekündigte Alarmübung handelt. Auch der Rettungsdienst des ASB Rehburgs war mit zwei Fahrzeugen vor Ort. Um den Regelbetrieb nicht zu beeinträchtigen, wurde die Übung seitens ASB vorbereitet.
Als Übungsszenario wurde von einem Brand in einem Lagerraum mit zwei vermissten Personen ausgegangen. Auf dem Gelände hielten sich zum Ereigniszeitpunkt noch mehrere Besucher auf. Des Weiteren wurden mehrere Verletzte im Parkbereich angenommen. Das Parkpersonal hatte bereits selbstständig mit der Evakuierung der Besucher begonnen und hat diese zu den Sammelstellen geführt. Damit die Übung so realistisch wie möglich aussieht, wurde der angenommene Brandbereich mit einer Nebelmaschine vernebelt und die Sicht deutlich eingeschränkt. Die simulierte „Rauchwolke“ war anfangs von deutlicher Entfernung erkennbar.
Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte begannen mit der Personensuche unter Atemschutz. Parallel wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und weitere Atemschutztrupps haben sich vorbereitet und standen in Bereitstellung. Aufgrund der Komplexität der Einsatzlage wurde die Einsatzleitung Ort (ELO) aufgebaut. Nach der erfolgreichen Personensuche konnten die Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung im Objekt beginnen. Außerdem wurden die verletzten Parkbesucher von der Feuerwehr gesucht und anschließend zusammen mit dem Rettungsdienst aus dem Parkgelände verbracht und vom Rettungsdienst versorgt.
Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und dem Dinopark als Objektbetreiber bei einem angenommenen Brandereignis zu überprüfen. Schwerpunkte der Übung waren unter anderem die Kommunikation zwischen den beteiligten Organisationen, Personenrettung unter Atemschutz oder die Einsatzkoordination auf dem weitläufigen Freizeitgelände.
Die Organisatoren der Übung, dazu zählen Ortsbrandmeister Andreas Wulf, Kameraden der Feuerwehr Wölpinghausen, Geschäftsführer des Dinoparks Herr Dickmann und Patrick Frauenreuther vom ASB Rehburg, zeigten sich am Ende zufrieden. Lediglich die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Akteuren kann noch verbessert werden, sonst konnten die Übungsziele erreicht werden. Man konnte sehen, dass jede Einsatzkraft für den entsprechenden Bereich ihre Arbeit gut beherrscht, so die Organisatoren.
Text: Till Scheibner, Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Stadt Rehburg-Loccum