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Rosdorf aktuell
Ausgabe 3/2026
Mitteilungen
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Gemeindeverwaltung

Wie aus Pflanzenresten und Abfällen Energie entsteht und warum das gut fürs Klima ist, erfuhren die drei vierten Klassen der Heinrich-Grupe-Schule bei einem Besuch der Biogasanlage der Biogas Göttingen GmbH & Co. KG in Rosdorf Ende Januar. Organisiert wurde die Exkursion von Stephanie Schell von der Energieagentur Region Göttingen.

Direkt vor Ort bekamen die Kinder eine Einführung in die Funktionsweise der Anlage. Anschaulich erklärte der Betriebsleiter der Biogasanlage, Manuel Dietrich, wie organische Materialien zu Biogas werden und wie daraus Strom und Wärme erzeugt werden. Ein Teil des Biogases wird in Blockheizkraftwerken auf dem Gelände genutzt und versorgt über weitere lokale BHKWs unter anderem das Freibad, ein Seniorenheim sowie die Justizvollzugsanstalt Rosdorf mit Wärme. Weitere Mengen gelangen über eine Pipeline zu den Stadtwerken Göttingen, wo sie für Strom- und Fernwärmeerzeugung eingesetzt werden.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler von der Größe der Anlage und den vielen technischen Details. „Am besten fand ich die großen Maschinen und die Waage“, berichtete ein Schüler. Auf dieser werden die angelieferten Materialien gewogen, bevor sie weiterverarbeitet werden.

Warum Biogasanlagen wichtig für den Klimaschutz sind, erklärte Stephanie Schell den Kindern so: „Hier wird Energie aus Pflanzen und Abfällen gewonnen. Das schont Ressourcen und hilft, Strom und Wärme klimafreundlich zu erzeugen.“

Der Besuch ist Teil des Klimabildungsprojekts „Klima macht Schule“, das von der Gemeinde Rosdorf beantragt und vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert wird. Die Umsetzung übernimmt die Energieagentur Region Göttingen. Projektleiterin ist Stephanie Schell. Ziel des Projekts ist es, Kindern praxisnah zu zeigen, wie Klimaschutz vor Ort funktioniert. Ein besonderer Dank gilt dem Betriebsleiter der Biogasanlage, Manuel Dietrich, für die informative Führung über das Gelände. Regionale Unterstützerin des Projekts ist die EAM.

Kontakt:

Stephanie Schell

Energieagentur Region Göttingen e. V.

Berliner Str. 4

37073 Göttingen

Tel.: 0551 384 213 12

E-Mail: schell@energieagentur-goettingen.de

Förderung der Maßnahme

Das Vorhaben (Förderkennzeichen: 67K18485) wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und die Nationale Klimaschutzinitiative gefördert. Die Laufzeit beträgt 12 Monate.