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Mitteilungsblatt der Gemeinde Unterlüß
Ausgabe 1/2026
Kirchliche Nachrichten
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Ev.-luth. Friedenskirche Unterlüß

Foto: Kerstin Blonn

Fotos: Vera Hoffmann

Foto: Lisa Hoffmann

Fotos: Vera Hoffmann

Foto: Farina Hochschild

Das Kirchenbüro befindet sich im Gemeindehaus im Erdgeschoss!

Dienstags und donnerstags von 9 bis 11 Uhr

oder nach weiterer Vereinbarung!

Tel.: 05827 – 9670

Schulstraße 7 (Gemeindehaus)

29345 Unterlüß

E-Mail: kg.unterluess@evlka.de

Pfarramt

Seit 01.07.2025 Ansprechpartner:

Leitspruch der Ev.-luth. Friedenskirchengemeinde Unterlüß

Miteinander unterwegs

Als lebendige Gemeinschaft im Glauben an Jesus Christus laden wir ein,

gemeinsam Gott zu erfahren und unser Miteinander in der Gemeinde verantwortlich zu gestalten.

Kirche -

mit mir, mit dir, mit allen

Wir suchen Sie!

Ausschreibung Pastorenstelle in Unterlüß

Die Ev.-luth. Kirchengemeinde Unterlüß sucht eine Gemeinde-Pastorin / einen Pastor seit 01.07.25. Es handelt sich um eine 50 % Stelle, die durch Wahl zu besetzen ist.

Weitere Informationen unter Landeskirche Hannover, Freie Pfarrstellen.

Adventsandacht vom Kindergarten Noahs Arche

Pastor Schwarz hat die Adventsandacht, die liebevoll von den Mitarbeiterinnen gestaltet wurde, begleitet und dabei wurde auch „Das Geheimnis der Zuckerstange“ gelüftet. Im Anschluss wurde sich mit Waffeln und Kinderpunsch im Gemeindehaus gestärkt.

Adventskonzert mit dem Posaunenchor Bokel

Zum Adventskonzert mit dem Posaunenchor Bokel unter der Leitung von Dr. Heinz-Eckard Plieth, wurde in die Friedenskirche eingeladen. Die Andacht mit Adventsgedanken hielt Pastor Dr. Heinrich Springhorn. Nach dem Konzert traf man sich im Gemeindesaal zu Kaffee, Kuchen und Plaudereien sowie zum Basar. Wir danken allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

Konfi-Jahrgang 2025/2026

Krippenspielproben – endlich, es war so weit. Am Heilig Abend konnten die Konfis, weitere Freiwillige und Team unter der Leitung von Pastor Schultz das Krippenspiel als Minimusical „Der Stern von Bethlehem“ aufführen. Unseren Mitwirkenden und Unterstützern danken wir ganz herzlich. Toll gemacht!

Wiederbeginn des Konfirmandenunterrichtes am 13. Januar 2026

Musikalische Veränderungen

Im Gottesdienst am Altjahresabend haben wir Eike Formella für den bisherigen Kantorendienst gedankt. Ein besonderer Höhepunkt war das Geigen-Solo zu Ehren von Eike, dargeboten von Elena Schultz, herzlichen Dank dafür.

Wir danken Dir, lieber Eike Formella, für die musikalische Bereicherung in den vielfältigsten Gottesdiensten, Andachten und Konzerten der vergangenen 28 Jahre. Du hast mit Deiner Musik die Veranstaltungen besonders bereichert und die Herzen berührt. Aufgrund der Reduzierung der Pfarrstelle und damit einhergehend auch die Verringerung der monatlichen Gottesdienste, hast Du die Kantorenstelle zu Ende November gekündigt, um privaten Freiraum zu schaffen.

Du bleibst aber weiterhin Leiter des Gospelchores Cantate Domino und wirst Gottesdienste nach eigenem Ermessen als Honorarkraft begleiten.

Wir wünschen Dir anhaltende musikalische Kreativität, Schaffenskraft und beruflichen Erfolg!

Möge Gott Dich auf Deinem Weg begleiten, - denn er hat „JA“ zu Dir gesagt!

Gemeindenachmittage in 2026

Liebe Gemeinde,

auch wer sich nicht einsam fühlt - einfach alle - kann die von der Kirchengemeinde angebotenen Gemeindenachmittage besuchen.

Folgende Termine sind für 2026 vorgesehen:

29. Januar, 26. Februar, 26. März, 30. April, 28. Mai, 25. Juni, Sommerpause im Juli, 27. August, 24. September, 29. Oktober, 03. Dezember

jeweils um 15.00 Uhr im Gemeindehaus.

Bitte melden Sie sich, ob Sie den kostenlosen Fahrdienst nutzen möchten bei

G. Elser: 972059

Die Teilnahme ist kostenlos!

Tauftermine 2026

Möchten Sie oder Ihr Kind sich taufen lassen? Dann bieten wir Ihnen folgende Tauftermine im ersten Halbjahr 2026 an:

Sonntag, 15.02.26, Sonntag, 19.04.26 und Sonntag, 21.06.26, jeweils um 10.00 Uhr in der Friedenskirche. Bei Interesse bitte im Kirchenbüro melden.

Gemeinsames Frühstück

Wir laden auch Sie ein!

Gemeinsam statt einsam oder miteinander unterwegs, so werden wir unser Frühstück weiterhin begehen. An jedem dritten Freitag im Monat findet das Frühstück von 9 -11 Uhr, jeweils im Gemeindehaus statt.

Termin:

Frühstück am Freitag: 16. Januar 2026

Wir bitten um Anmeldung über das Gemeindebüro oder über die ausliegende Liste.

Abendlied-Singen

Wir starten wieder am Freitag, 30. Januar um 17.30 Uhr in der Friedenskirche. Wir singen uns kreuz und quer durch unsere Gesang- und Liederbücher, hören biblische Texte oder andere Geschichten. Kommt vorbei!

Die Neue Basis e.V.

Seit Jahrzehnten gibt es die Suchthilfegruppe in Unterlüß.

Sie trifft sich am jeweils 2. und 4. Dienstag eines Monats um 18 Uhr im Gemeindehaus der Friedenskirche, unter der Leitung von Wolfgang Vorwerk.

Bei Sorgen und Ängsten rund um das Thema Sucht in der Familie können Sie sich gern an ihn wenden und von der Erfahrung der Gruppe profitieren. Das gilt auch für Angehörige von Suchtkranken oder Suchtgefährdeten.

Nehmen Sie bitte vorab Kontakt zu Wolfgang Vorwerk auf, um alles Weitere zu klären:

Telefon: 05827 /970753

Außerdem gibt es die Beratungsstelle (Ehe- und Lebensberatung) in Hermannsburg, mit der Suchttherapeutin Ina Reichinger:

Telefon: 05052 /3447

Die Nummer gegen Kummer:

Grafik zur Jahreslosung 2026, Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

„Siehe, ich mache alles neu.“

1. Thessalonicher 5,21

Regionalbischöfin Marianne Gorka aus Lüneburg zur Jahreslosung 2026:

Ein Wort zieht mich in dieser Jahreslosung besonders in den Bann: „Siehe.“

So beginnt der Satz: „Siehe, ich mache alles neu.“ Nicht einfach: Ich mache alles neu. Sondern: Siehe! — Schau hin!

Es ist, als würde Gott uns sanft anstupsen: „Guck doch mal. Schau an. Heb den Blick! Öffne die Augen! Nimm wahr. Sieh mich an!“

Das „Siehe“ verändert die Haltung.

„Siehe, ich verkündige euch große Freude“, sagt der Engel zu den Hirten in der Weihnachtsnacht – und aus erstem Schreck wird großes freudiges Staunen.

„Siehe, dein König kommt zu dir“, rief schon lange zuvor der Prophet Sacharja - und aus einer großen Vision wird Wahrheit.

„Siehe, das ist Gottes Lamm“, sagt Johannes der Täufer über Jesus - und aus Glauben wird Lebenssinn.

„Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende!“, sagt Jesus über sein Wirken - und aus dieser Zusage wird eine weltumspannende Mission.

„Siehe!“. Schon ein einzelnes Wort stößt das Neue an und verändert alles.

Wenn eine Nachbarin, mit der man lange im Streit war, plötzlich grüßt.

Wenn ein Kind, das sonst kaum redet, einem plötzlich erzählt, was es bewegt.

Wenn jemand nach langer Krankheit wieder lachen kann.

Oft beginnt Neues ganz leise. Nicht spektakulär, sondern im Alltag. Wer hinschaut, entdeckt es: Lauter kleine Zeichen, die Gottes Handschrift tragen. Siehe!

„Siehe, ich mache alles neu.“

Und dann wird alles neu? Wie auf einer Zaubertafel, wenn mit einem Wisch des Hebels das ganze vorherige Gekrickel weg ist und ich noch mal neu anfangen kann mit meiner Zeichnung?

In der Tat, das letzte Buch der Bibel, das Buch der Offenbarung, schaut weit in die Zukunft. Es erzählt von einer Welt, in der Gott alles neu und heil macht: Keine Tränen mehr, kein Schmerz, kein Leid. Das „Siehe“ lenkt den Blick schon heute darauf. Gott will Neues schaffen – mit uns. Kein Wisch und Weg – sondern: du bist mit dabei.

Wie ein Gärtner, der den vorhandenen Boden lockert, damit Neues daraus besser wachsen kann. Wie im Frühling das alte Holz wieder ausschlägt. Oder wie jemand, der eine alte Bank abschleift, damit unter dem angesetzten Moos das warme, ursprüngliche Holz wieder sichtbar wird. Behutsam, liebevoll, schöpferisch führt Gott so auf den ursprünglich gedachten Zustand zurück, wenn wirklich alles gut ist, kein Streit mehr, keine Angst, Frieden.

Darauf weist dieses „Siehe!“ hin. Siehe, was werden kann und werden will – mit Neugier, mit Fantasie, mit Mühe, mit Geduld, mit Offenheit und Liebe.

Mich ermutigt die Jahreslosung, bei Gott in die Seh-Schule zu gehen. Ehe ich jemanden „abhake“, ehe ich etwas vorschnell als misslungen bewerte, eh ich alles schlecht rede, will ich mein Augenmerk auf Gott lenken. Gott lässt aufblicken. Schon verändert sich buchstäblich die Haltung und damit oft auch meine Sicht der Dinge.

Ich will im neuen Jahr genauer hinsehen. Ich will den kleinen Neuanfängen trauen, im Alltag, in meinen Beziehungen, in Fragen und Zweifeln. Mit einem hoffnungsvollen Blick für das, was alles Gutes und Neues wachsen und werden kann.

„Siehe – ich mache alles neu.“ Ein Wort wie ein Sonnenaufgang.

Mitten in unserem Alltag ein Anstoß zum Sehen und Gesehen werden, weil das jede Seele braucht. Hinsehen ermöglich so manche Neu-Entdeckung, sogar im Streit, gegen die Angst, für den Frieden.

Dazu segne uns Gott mit offenen Augen, mit einem Herz voller Hoffnung und Mut und mit der Kraft, jeden Tag anzunehmen auf etwas gutes Neues hin.

Auf ein Wort –

Die gelbe Tüte

Ein Mann saß deprimiert mit hängenden Schultern auf einer Parkbank. Da kam ein kleines Mädchen den Weg entlang und sah den Mann dort so traurig und hoffnungslos auf der Bank sitzen. Voller Neugier blieb sie vor ihm stehen und fragte: „Was ist mit Dir los?“

Der Mann antwortete mit gepresster Stimme: „Ich bin sehr traurig, weil es so viel Schlechtes und Schlimmes auf der Welt gibt. Ich habe keine Freude mehr im Leben, ärgere mich über all die schlimmen Entwicklungen, die ich tagtäglich sehen, erleben, hören oder lesen muss. Da habe ich alle Hoffnung verloren.“ Das Mädchen sah sich daraufhin suchend um den Mann herum um und fragte ihn überrascht: „Aber wo hast Du denn Deine gelbe Tüte?“ „Eine gelbe Tüte?“ fragt der Mann. „Ich habe hier nur eine schwarze Tüte“ und er hielt dem Mädchen eine große und offenbar sehr schwere schwarze Tüte hin. Das Mädchen schaute sehr vorsichtig in die schwarze Tüte hinein und erschrak. “Da sind ja nur schlimme Erlebnisse, Krisen, Gewalt, Betrug, Korruption und Enttäuschungen darin!“ „Ja“ antwortete der Mann traurig „so ist das Leben. Da kann man nichts machen.“ „Hier sieh mal in meine Tüte!“ Das Mädchen hielt ihm eine gelbe Tüte hin. Der Mann beugte sich unsicher vor und schaute vorsichtig hinein. Er blickte auf strahlende Momente, Lachen, Unbeschwertheit, Zufriedenheit und schöne Erinnerungen. Fragend wandte er sich wieder dem Mädchen zu: „Und hast Du keine schwarze Tüte?“

„Die werfe ich regelmäßig in den Müll!“ antwortete die Kleine, „es ist doch viel schöner die glücklichen Momente im Leben zu sammeln, den Sonnenschein, die Freude, die Begegnungen mit meinen Freunden und der Familie.“ Die Worte des Mädchens machten den Mann nachdenklich und so bemerkte er nicht, dass das kleine Mädchen weitergegangen war. Als er wieder aufblickte, sah er sie von Weitem noch einmal winken und hüpfend hinter einer Biegung verschwinden. Neben ihm auf der Bank aber lag eine gelbe Tüte. Der Mann nahm sie vorsichtig auf und sah hinein. Sie war noch fast leer, lediglich ein herzliches Gespräch mit einem kleinen Mädchen war darin. Ein Lächeln trat auf sein Gesicht. Er nahm seine gelbe Tüte und stand entschlossen auf. Auf dem Heimweg entsorgte der Mann seine schwarze Tüte im nächsten Mülleimer.

Liebe Leserinnen und Leser, mit dieser hoffnungsvollen Geschichte von Hans Heß grüße ich Sie herzlich und wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Jahr 2026! Die Geschichte passt für mich so recht zu dem Ton, den die Jahreslosung anschlägt: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offb 21,5). Um diesem Versprechen unter uns Raum zu geben, halte ich es für geboten, dem Rat des kleinen Mädchens zu folgen: Entsorgen Sie Ihre schwarze Tüte und wagen Sie es, einen Blick in Ihre gelbe Tüte zu werfen. Sie werden überrascht sein, was es dort zu entdecken gibt. Möge Sie sich füllen im Laufe des Jahres,

Ihr Norbert Schwarz.

Unsere nächsten Gottesdienste:

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Kürzung der Pfarrstelle auch eine Verringerung der Gottesdienste damit einhergeht.

Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten. Änderungen vorbehalten!

Das Abendmahl feiern wir mit Traubensaft.

Der Besuch eines Gottesdienstes ist die Gelegenheit, um ein Dankopfer oder Spende der Kirchengemeinde zukommen zu lassen, alternativ können Sie Ihre Gabe natürlich auch überweisen an:

Kontoinhaber: Ev.-luth. Kirchenkreis Celle

Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg

DE 38 2695 1311 0000 0024 10

Bitte angeben: GKZ 2033 und Spendenzweck

(Die GKZ ‚Gemeindekennzahl‘ 2033 steht für die Kirchengemeinde Unterlüß, damit Ihre Gabe auch bei uns vor Ort ankommt.)

Danke, dass auch Sie Ihre Kirche unterstützen!

Vera Hoffmann, Kirchenvorsteherin