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Nachrichten aus Wietze
Ausgabe 13/2026
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Aus dem Rathaus wird berichtet

Eine Erfolgsgeschichte der Nachhaltigkeit

Vor kurzem wurden in Jeversen insgesamt elf Eichenbänke und drei Tische an acht ausgewählten Standorten aufgestellt. Diese Initiative resultiert aus einer engen Zusammenarbeit des Ortsrates mit der Zimmerei Laukart — und hat eine Geschichte, die bereits im Jahr 2022 begann.

Damals mussten für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Jeversen einige Eichen gefällt werden. Das wertvolle Eichenholz wurde zunächst in Eigenregie vom Ortsrat im Bannetzer Sägewerk zu den benötigten Bohlen und Kanthölzern geschnitten. Die fachgerechte Lagerung zum Trocknen erfolgte über 3 Jahre bei der Zimmerei Laukart. Um das Projekt schließlich vollständig umsetzen zu können, spendeten einige der Ortsratsmitglieder zusätzliche Eichenstämme — ein Zeichen des besonderen Engagements für den Ortsteil.

Die Zimmerei Laukart fertigte aus dem abgelagerten Holz langlebige Bänke und Tische, die Finanzierung übernahm die Gemeinde Wietze. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie aus der Notwendigkeit, Bäume zu fällen, ein echter Gewinn für die Gemeinschaft entstehen kann — „vom Baum zur Bohle" in Reinform.

Die Ersatzpflanzung erfolgte im Verhältnis 1:2 — für jede gefällte Eiche wurden zwei neue gepflanzt. Insgesamt wurden so 28 neue Eichen in Jeversen gesetzt und damit langfristig in die Zukunft des Ortsteils investiert.

Die Standorte für die neuen Sitzmöbel wurden gemeinsam mit dem Ortsrat ausgewählt und befinden sich nun am Karpfenweg, am Ziegenbergsweg, am Fährweg, an der Allerstraße, am Tausendjahr-Denkmal, am Spielplatz am Hirtenhaus, an der Ecke Bruchweg/Schmiedestraße sowie an der Einmündung am Wietzer Weg.

Die Resonanz der Jeversener Bürgerinnen und Bürger war durchweg positiv. Die neuen Bänke und Tische dienen nicht nur als Sitzgelegenheiten, sondern als echte Treffpunkte für Jung und Alt. Besonders der Spielplatz am Hirtenhaus hat durch die neuen Möbel an Attraktivität gewonnen und lädt Familien ein, mehr Zeit im Freien zu verbringen.

Die Initiative gilt bereits als Vorbild für andere Gemeinden im Landkreis. Der Ortsrat plant, ähnliche Projekte künftig weiter zu fördern — für mehr Lebensqualität und einen nachhaltigen Umgang mit lokalen Ressourcen.