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Gemeinde-Zeitung Waging a See
Ausgabe 3/2026
Gemeinde Waging
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In der Kehlheimer Stadtpfarrkirche erklang der Waginger Faschingsmarsch

Die niederbayerische Stadt Kehlheim ist für die Befreiungshalle und den Donaudurchbruch bei Weltenburg bekannt. Am Sonntag, den 1. Februar stand die Stadt jedoch ganz im Zeichen des Waginger Faschings. In der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt fand ein Faschingsgottesdienst mit Fahnensegnung statt, den die Waginger Faschingsmusi musikalisch umrahmte.

Gleich zum feierlichen Einzug in die Kirche, welche im Laufe des 15. Jahrhunderts im gotischen Stil errichtet wurde, erklang der „Waginger Faschingsmarsch“. Gefolgt von Stadtpfarrer Reinhard Röhrner und dem Altardienst marschierte die Musikkapelle aus dem Rupertiwinkel ein. Auch der Kehlheimer Landrat Martin Neumeyer war unter den Gästen. Höhepunkt war die Segnung der Waginger Faschingsmusifahne, bevor dann wieder mit dem Faschingsmarsch und rhythmischem Klatschen der Anwesenden aus der Kirche ausgezogen wurde.

Im Anschluss beim „Bunten Faschingstreiben“ am Kirchplatz ging es dann musikalisch richtig hoch her. Neben einem Auftritt des Kehlheimer Prinzenpaares Silvia I. und Janos I. präsentierte die Faschingsmusi ihr umfangreiches Programm. Zu bekannten Melodien wie „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ und „Rote Lippen soll man küssen“ wurde zünftig gefeiert und geschunkelt. Mitten drin natürlich auch Pfarrer Reinhard Röhrner und Chris Brünger von der Faschingsgesellschaft Grün-Rot Kehlheim. Brünger, welcher auch Chef des Regionalverbandes Bayern Süd der Föderation Europäischer Narren ist, organisierte die Auftritte. So manche Besucher schwangen auch das Tanzbein auf dem Kirchenvorplatz.

Zum Konzertprogramm gehörten Hits wie „Gute Laune“, „Mendocino“ und „Let's Twist again“. Auch swingende Klänge wie „In The Mood“, „Sentimental Journey“ und „Chattanooga Choo Choo“ - in Waging besser bekannt als der „Interzonenzug“ - gab es zu hören. Bei den kühlen Temperaturen kam mit italischen Evergreens wie „Marina“, dem „Chianti-Lied“ und dem neapolitanischen Lied „Funiculì, Funiculà“ sogar schon fast sommerliche Urlaubsstimmung auf.

Ein kleiner aber sehr feiner närrischer Festzug führte durch die Altstadt von Kehlheim, bevor in der Gaststätte „Berzl“ noch weiter gefeiert wurde. Natürlich zu den Klängen der Waginger Faschingsmusi, welche die Gaststube zumindest musikalisch in eine Faschingsveranstaltung verwandelte.

Thomas Pfeffer