Simon Wildner hört nach 12 Jahren auf - Neuer Vorstand Sebastian Kaindl
Fördervereine haben meist zum generellen Ziel die materielle Unterstützung von Organisationen, oftmals im Rettungswesen. Als im Jahr 2002 der Förderverein der Wasserwacht Waging aus der Taufe gehoben wurde, war Mann der ersten Stunde Heinz Neumann. Er leitete zwölf Jahre die Geschicke des Vereins, bis 2014 die Ära Simon Wildner anbrach. Diese sollte dann 12 Jahre andauern. Seinen Rückzug hatte Wildner bereits anlässlich der Jahreshauptversammlung 2025 angekündigt. 12 Jahre seien genug, jetzt sehe er die Zeit gekommen, das Zepter in neue Hände mit neuen Sichtweisen und Ideen zu legen. Kurzum, ein frischer Wind könne nicht schaden.
In seinem Bericht ging Wildner auf die stets einvernehmliche Kooperation mit der Ortsgruppe ein. Viele Wünsche der OG-Leitung an Gerätschaften habe man durch den Verein erfüllen können. Und wenn es einmal nicht geklappt habe, sei letzten Endes eine kompromissfähige Lösung herbeigeführt worden.
Die Finanzen verwaltet Sabrina Wildner. Verschiedene Aktionen und die Mitgliedsbeiträge sorgten für das nötigen Geldpolster. Das Jahr 2025 verlief gut und es konnte ein ansehnlicher Überschuss erwirtschaftet werden. Die Mittel würden wieder in geeigneter Form der Ortsgruppe zufließen, denn es sei ja nicht Zweck des Vereins, Gelder zu horten.
Bürgermeister Baderhuber leitete die abschließenden Neuwahlen, die per Akklamation durchgeführt wurden. Die Voten für die einzelnen Ämter fielen einstimmig aus. Zum ersten Vorstand wählte man Sebastian Kaindl. In seiner Vorstellung bekräftigte er seine Verbundenheit zur Wasserwacht, denn schließlich habe er bei „Urgestein“ Karl Metzger am Strandbad Seeteufel das Schwimmen erlernt.
Der Name Kaindl ist im Übrigen bei den Waginger Wasserwachtlern nicht unbekannt. Der bereits verstorbene Sepp Kaindl leitete von 1966 bis 1981 die Ortsgruppe. Kurios war, dass der Sepp, wie er von allen genannt wurde, bei seiner ersten Wahl noch nicht einmal Mitglied der Wasserwacht war. Unter seiner Regie wurde unter anderem ein neues Motorboot beschafft und die Wach- und Naturschutzhütte am Kurhaus errichtet. Bleibt, Sebastian Kaindl als Vereinsvorsitzenden das gleiche glückliche Händchen zu wünschen.
Kaindls Stellvertreter wurde Tobias Häusl, Kassierin Sabrina Wildner wurde in ihrem Amt als Kassenwartin bestätigt und als Schriftführer fungiert künftig Marco Haberstetter, der darin keine Kollision mit seinem Amt als Ortsgruppenleiter sieht. Nicht ganz außen vor bleibt Simon Wildner. Er steht als Beisitzer weiterhin zur Verfügung.