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Gemeinde-Zeitung Waging a. See
Ausgabe 5/2021
Gemeinde Waging
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GTEV D'Mühlberger Waging

1. Vorsitzender Franz Hofmann bei Niederlegung des Kranzes beim Kriegerdenkmal zum Gedenken an die Gefallenen und Verstorbenen des Trachtenvereins, daneben die 3 Fahnenbegleiter mit den Vereinsfahnen.

Trachtenjahrtag

Ein Trachtenjahrtag zu Ehren der gefallenen und verstorbenen Mitglieder hielt der Trachtenverein Waging in der Pfarrkirche St. Martin in Waging ab, zu dem Pfarrer Andreas Ager eigens eine Messe einberufen hat. Es sollte neben allen gefallenen und verstorbenen Mitglieder, auch insbesondere den verstorbenen Mitgliedern während der Corona-Zeit nochmal ein Gedenken gesetzt werden, da sich der Verein aufgrund der Hygienemaßnahmen meist nicht persönlich an der Beerdigung beteiligen konnte.

In seinen berührenden Begrüßungsworten betonte Pfarrer Andreas Ager wie schön es ist, dass sich doch so viele Trachtler heute in der Kirche versammeln und so ein Zeichen für das Vertrauen in Gott und die Gemeinschaft setzen. Mit eigens geschriebenen Fürbitten bat man zudem um Kraft und Durchhaltevermögen besonders für den Nachwuchs und für alle Vereine in diesen schwierigen Zeiten. Die musikalische Umrahmung machte der Familiengesang Hogger und Matthias und Sebastian Siglbauer, die mit ihren schönen Liedern zu einer besonders würdigen Gestaltung des Gottesdienstes beitrugen.

Nach der Messe fand dann diesmal das Totengedenken noch in der Kirche statt, um größere Menschenansammlungen vor der Kirche zu vermeiden. Vorsitzender Franz Hofmann sprach allen Anwesenden nochmal einen großen Dank aus und sieht zuversichtlich in die Zukunft, dass sich die Vereinsmitglieder auch bei kommenden Veranstaltungen wieder beteiligen, um die Gemeinschaftssinn weiterhin hoch halten zu können. "Es ist auch in der Vergangenheit immer wieder weiter gegangen" motivierte er die Mitglieder in seiner Ansprache. Im Anschluss legte er draußen vor dem Kriegerdenkmal noch einen Blumenkranz nieder und auch die drei Vereinsfahnen wurden zu Ehren der Verstorbenen gesenkt.

Für die Mitglieder selbst war es sicherlich ein besonderer Anlass, nach fast zwei Jahren mal wieder das Trachtengwand anziehen zu dürfen und so auf diesem Wege wieder ein Stück Gemeinschaft erleben zu können. Ist es doch bestimmt für viele nicht nur ein Hobby, sondern eine Herzensangelegenheit bei einem Verein dabei zu sein und den Zusammenhalt zu spüren, gerade in Zeiten wie diesen.

VS