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Gemeinde-Zeitung Waging a. See
Ausgabe 5/2021
Mitteilungen der Verwaltungsgemeinschaft Waging
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Liebe Bürgerinnen und Bürger aus der Verwaltungsgemeinschaft!

Es ist jetzt amtlich Frühling - der Mai ist da! Die Bäume sind inmaigrünem Gewand, Blumen verbreiten mit ihren Farbtupfern gute Laune und es riecht nach mehr! Die Vorfreude auf die schönen Wochen im Mai ist schon seit März da, wir freuen uns seit Wochen auf den Moment, in dem der Frühling beginnt, und plötzlich ist er da. So ähnlich ist es wohl derzeit beim Pandemiegeschehen. Wir sind hier noch im März, freuen uns auf den verheißungsvollen Mai, der mit allen Verheißungen lockt. Nur noch ein wenig durchhalten, den Coronablues mit schönen Gedanken überbrücken; dann steht einem Coronafrühling im Sommer nichts mehr im Weg. Wir freuen uns auf die schmerzlich vermissten Begegnungen mit Euch, liebe Bürgerinnen, liebe Bürger, die für uns einen der schönsten Teile des Bürgermeisterdaseins sind!

Was bewegt uns in diesen Zeiten noch? Da ist zum einen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass Klimaschutz ein Grundrecht ist. Spätestens mit Gründung der Ökomodellregion Waginger See 2013 haben die sieben Seengemeinden die Verantwortung angenommen, mit Erweiterung um die drei Berchtesgadener Land Gemeinden konnten wir beweisen, dass wir Nachhaltigkeit im ganzen Rupertiwinkel ernst nehmen. Aktuell laufen hier mehrere Projekte, zum einen das ökologische Grünflächenpflegemanagement (ein Wortungetüm), das die Gemeinden initiiert haben, um auf den gemeindlich gepflegten Flächen zum Artenschutz beizutragen. Zum anderen wird im Mai ein Kooperationsprojekt zwischen Ökomodellregion und Lebenshilfe Traunreut zur bioregionalen Versorgung erfolgreich abgeschlossen.

Der Tourismus rund um den Waginger See wird in diesem Sommer erneut unter Coronavorzeichen starten. Der Betrieb von Strandbädern ist aktuell noch komplett untersagt; unter welchen Bedingungen ein geregelter Strandbadbetrieb erlaubt ist, kann derzeit nur erahnt werden. Wir hoffen alle, dass ein möglichst sicheres und unbeschwertes Baden in diesem Jahr möglich sein wird. Den Betreibern von Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätzen konnte zumindest ein Konzept an die Hand gegeben werden, wie der Betrieb in den kommenden Monaten aussehen könnte. Aber wie in jedem anderen Bereich des Lebens kann auch im Tourismus nur auf Sicht gefahren werden.

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger, wir freuen uns auf einen weitgehend normalen Sommer, in dem Kinder wieder in die Schule gehen, wir unsere lange vermissen Freunde wiedersehen können und unbeschwerte Begegnungen möglich sind. Bleiben wir positiv und behalten wir uns das, wofür wir in Bayern bekannt sind: unseren pragmatischen Optimismus! In diesem Sinne: Des werd scho wern!!!

Hias Baderhuber, Martin Fenninger und Steffi Lang