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Stadtblatt Trostberg an der Alz
Ausgabe 13/2024
Das Rathaus
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Das Rathaus

Bürgermeister Karl Schleid (2. von rechts), zweite Bürgermeisterin Marianne Penn (2. von links) und Frieda Heider vom Weltladen (4. von links) freuten sich mit den Vertreterinnen und Vertretern der Trostberger Schulen über die fair gehandelten Bälle, die diese als Geschenk erhielten.

Die Leitungen der beiden städtischen KiTas, Frau Ksionsko und Frau Eckert-Fix (von links), stellten die „Hirse-Box“ vor.

Am 16. Mai 2024 war das Gewölbe im Trostberger Postsaal Veranstaltungsort des jählichen Austauschtreffens der Fairtrade-Städte der Region Oberbayern Süd-Ost. Circa 40 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen und Weltläden der Region nahmen an dem Treffen teil.

Nach der Begrüßung durch den ersten Bürgermeister Karl Schleid und die zweite Bürgermeisterin und Koordinatorin der Steuerungsgruppe, Marianne Penn, folgte ein kurzer Vortrag der Eine Welt-Regionalpromotorin, Sandra Mulzer. Diese gab einen interessanten Einblick in die Eine Welt-Arbeit, die Themenbereiche fair/bio/regional, die Fairtrade-School, die Eine-Welt-Kita sowie das Bildungsangebot „Bildung trifft Entwicklung“.

Die Frage des Abends war, wie man insbesondere junge Menschen mehr in das Thema Fairtrade einbeziehen kann. Hierzu stellten Frau Marianne Penn und Frau Sigrid Fischbacher, Lehrerin an der Heinrich-Braun-Mittelschule, das Bildungsmaterial der Stadt Trostberg vor (siehe Kasten unten).

Die Leiterinnen der beiden städtischen KiTas, Cornelia Ksionsko und Christine Eckert-Fix, berichteten über ihr gemeinsames Projekt „Kita-Kat“. Das Kürzel „Kat“ steht für „Kooperation für mehr Achtsamkeit in Trostberg“. Ziel ist, die Kinder und Familien für mehr Achtsamkeit in Bezug auf Regionalität und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Dazu werden in den KiTas verschiedene Themen mit den Kindern erarbeitet und Boxen zu diesen Themen erstellt. Diese können ebenfalls bei der Stadtverwaltung – bzw. zukünftig im SozialRaum ausgeliehen werden.

Die Stadt Trostberg bietet diese 5 Module zum kostenlosen Ausleihen für Vereine, Schulen, Kindergärten, kirchliche Gruppen und alle weiteren Interessierten an. Die Kinder und Jugendlichen werden mit Spielen, Übungen und vielen interessanten Informationen durch die Module geführt. Wobei das Ziel ist, ein Bewusstsein und ein Gefühl für fairen Handel, Globalisierung und Nachhaltigkeit zu entwickeln. Gerade das ist in der heutigen Zeit sehr wichtig und wird in der Zukunft immer wichtiger. Die Module eignen sich auch für die Bildungsarbeit im Erwachsenenbereich.

Die Zuhörer zeigten sich begeistert von den fünf Bildungsboxen und möchten diese auch in ihren Kommunen integrieren.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Übergabe von Bällen aus Fairem Handel an die Heinrich-Braun-Mittelschule sowie die Brückenschule. Fairtrade-Deutschland setzt sich unter dem Motto „Spiel fair – Trag fair“ für einen Ausbau des Fairen Handels im Bereich Sportartikel ein. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie unter www.fairtrade-deutschland.de oder über den QR-Code.