Die Schülerinnen und Schüler und ehrenamtlichen Lehrkräfte der Brückenschule auf der Treppe des Rathauses mit Bürgermeister Karl Schleid (vorne links).
Die Brückenschule zu Besuch im Trostberger Rathaus
Die Schülerinnen und Schüler der Trostberger Brückenschule hatten eine Besuch im Rathaus auf dem Stundenplan stehen. Begleitet wurden sie von der Zweiten Bürgermeisterin und Mitbegründerin der Brückenschule, Marianne Penn, sowie einigen der ehrenamtlich tätigen Lehrkräfte der Brückenschule. Mit dem Projekt „Politische Bildung für und mit geflüchteten Menschen“ reagiert die Brückenschule auf den Wunsch der Bildungswilligen nach gesellschaftlicher Teilhabe. Insbesondere Eltern von Schulkindern sind häufig mit unterschiedlichen Wertevorstellungen konfrontiert und an Erklärungen interessiert. Die inkludierende bzw. um Inklusion bemühte Gesellschaft hegt ein Interesse daran, die Werte der deutschen freiheitlich-demokratischen Grundordnung vermittelt zu wissen. Die Brückenschule Trostberg leistet mit diesem Projekt einen Beitrag zur Stärkung des sozialen Friedens. Im großen Sitzungssaal, an dem Tisch, an dem sonst der Trostberger Stadtrat tagt, nahmen die Schülerinnen und Schüler Platz und wurden vom Ersten Bürgermeister Karl Schleid ganz herzlich begrüßt. Mit Hilfe einer kurzen Präsentation gab er einen groben Überblick über das Leben in der Stadt. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler der Brückenschule ihre Fragen stellen.
Zur Brückenschule:
Die Brückenschule wurde im Jahr 2015 von Marianne Penn, Brigitte Bartl und Simone Ishaq gegründet. Es sollte eine Schule speziell für Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund werden, die die Grundlagen der deutschen Sprache erlernen und vertiefen möchten. Neben Deutsch stehen auch viele weitere wichtige Fächer auf dem Stundenplan. Seit der Gründung wird die Schule sehr gut angenommen und vereinfacht den Einstieg in die Gesellschaft enorm. Die Brückenschule freut sich stets über ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Wer sich in der Brückenschule engagieren möchte, kann sich bei Marianne Penn, E-Mail: marianne@penn.de, oder Brigitte Bartl, E-Mail: briba@t-online.de, melden.