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Stadtblatt Trostberg an der Alz
Ausgabe 16/2023
Das Rathaus
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Schulen mit Medientechnik ausgestattet

Fortsetzung der Titelseite:

Im Schritt eins wurde die Medientechnik auf den neuesten Stand gebracht. Dabei wurden für die Mittelschule Trostberg zehn digitale Tafeln, ein Laser-Beamer für die Aula, 12 Laser-Beamer für die Klassenzimmer und zehn Dokumentenkameras bereitgestellt. Für die Grundschule in Trostberg wurden in dieser Zeit sechs digitale Tafeln und für die Grundschule Heiligkreuz zwei digitale Tafeln mit dem jeweils nötigen Zubehör zur Verfügung gestellt. Dies ergab im ersten Schritt Kosten in Höhe von ca. 178.000 Euro.

Im zweiten Schritt wurde die IT-Technik erneuert. Die Mittelschule bekam in diesem Zuge 40 Monitore für EDV-Räume und drei Laptopschränke. Die Grundschule Trostberg freute sich über 48 Tablets und drei Tabletkoffer. Auch für die Grundschule Heiligkreuz wurden 40 Tablets mit Zubehör und weitere Tabletkoffer beschafft. In diesem Schritt kamen Kosten in Höhe von etwa 48.000 Euro zu Stande.

Im dritten und letzten Schritt wurde die LAN-Infrastruktur verbessert. Um ein uneingeschränktes und zügiges Arbeiten mit den neuen Geräten im Schulhaus zu gewährleisten, wurde die Glasfaserverkabelung im gesamten Trostberger Schulkomplex bewältigt. Dies ermöglicht eine viel höhere Netzwerkgeschwindigkeit. Dabei fielen nochmal Ausgaben in Höhe von 18.000 Euro an.

Die gesamten Ausgaben in Höhe von rund 250.000 Euro werden aus dem Förderprogramm „Digitale Bildungsinfrastruktur an bayerischen Schulen“ finanziert. Die Förderquote beträgt 90 %. Somit bleibt ein Eigenanteil für die Stadt in Höhe von rund 25.000 Euro.

Bürgermeister Schleid betonte die gute Zusammenarbeit mit den Schulen bei der Ertüchtigung der digitalen Infrastruktur. Besonders lobte er die drei Mitarbeiter in der EDV-Systembetreuung des Rathauses, für ihr außerordentliches Engagement und die reibungslose Abwicklung des umfangreichen Projekts, sowie Stadtkämmerer Gois, der die Fördermittel an Land gezogen hatte und sich um die finanzielle Abwicklung der Maßnahme kümmert. Auch dem Stadtrat sprach Schleid seinen Dank aus, dass dieser die erforderlichen Haushaltsmittel bewilligt hatten, um den kommunalen Eigenanteil zu stemmen. Die digitale Ertüchtigung der Schulen sei wichtig, um den Kindern und Jugendlichen möglichst gute Lernbedingungen in Trostberg bieten zu können, die sei keine Selbstverständlichkeit, so Schleid. Den Rektoren und Lehrkräften wünschte Schleid viel Freude beim Unterrichten mit der neuen Medientechnik.