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Stadtblatt Trostberg an der Alz
Ausgabe 17/2024
Das Rathaus
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Das Rathaus

Geplanter Wohnungsbau in der Pechlerau-West; Darstellung: Arc Architekten

Mit der Umstellung der Trinkwasserversorgung für die Stadt Trostberg auf den neuen Trinkwasserbrunnen „Hannslau“ (Einweihung 2019) wurde das frühere Schutzgebiet für den Trinkwasserbrunnen „Kaltenbrunn“ in der Pechlerau aufgehoben. Damit kann die Stadt Trostberg auf einem ca. 2 Hektar (rd. 3-4 Fußballfelder) großen Gebiet zwischen Bahnstrecke und Alzkanal den Bau von Wohnungen ermöglichen.

Aus Sicht der Stadtplanung ist das Gebiet sehr vorteilhaft, da es relativ zentral liegt und eine gute Größe hat. Gleichzeitig sind durch die besondere Lage auch spezielle Anforderungen (Querung Alzkanal, vorbeifahrende Züge) zu berücksichtigen.

Die Stadt Trostberg hat daher drei erfahrene Stadtplanungsbüros jeweils mit der Erarbeitung eines Entwurfs beauftragt, um dann den Entwurf auswählen zu können, der am besten den Zielen und Vorstellungen des Stadtrates entspricht. Das oberste Ziel der Stadt ist es, attraktiven und bezahlbaren Wohnraum für alle Lebensphasen zu schaffen. In den Entwürfen sollten nach Wunsch des Stadtrates aber auch andere wichtige Ziele berücksichtigt werden, z.B. Treffpunkte für die Gemeinschaft, Nutzung von erneuerbaren Energien, Energiesparen, Versickerung von Regenwasser, Mobilität ohne eigenes Auto usw.

Um den besten Entwurf auszusuchen, wurde eine Jury gebildet. Sie beschäftigte sich ausführlich mit den drei Vorschlägen und ihren Vor- und Nachteilen. In der Jury waren Mitglieder des Stadtrates und der Stadtverwaltung vertreten. Auch die Regierung von Oberbayern, die die Planungen unterstützt und finanziell fördert, war dabei. Stadtplaner und Ingenieure wurden als Experten auf ihrem Gebiet vom Stadtrat in die Jury berufen.

Auf Grundlage des von der Jury einstimmig befürworteten Entwurfs hat der Stadtrat nun die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gebiet „Pechlerau-West“ beschlossen. Insgesamt sollen hier ca. 100 bedarfsgerechte Wohneinheiten für Alt und Jung, Einzelpersonen, Paare und Familien entstehen. Mit den erforderlichen Erschließungsmaßnahmen (Neubau der Kanalbrücke Pechlerau) soll nach Abschluss der Bebauungsplanung begonnen werden. Wann und von welchem Bauträger die Wohnungen gebaut werden, ist derzeit noch nicht entschieden. Eine Umsetzung in mehreren Bauabschnitten ist wahrscheinlich. Sobald es hierzu neue Informationen gibt, wird darüber auch hier im Stadtblatt informiert (ebenso lokale Presse, Homepage).