Spendenübergabe für den Sozialfonds: Bürgermeister Karl Schleid und Lothar Kretschmer.
Der Sozialfonds der Stadt Trostberg geht auf eine Spende von Herrn Oscar Erdl von 1983 zurück. Die Soforthilfen aus dem Sozialfonds sind dafür gedacht, in Not geratenen Bürgerinnen und Bürgern unbürokratisch helfen zu können und so dringende Notlagen zu mildern. Es handelt sich dabei vor allem um einmalige Hilfen oder Überbrückungshilfen, bis andere Unterstützungsleistungen in Anspruch genommen werden können. Bis heute wird der Sozialfonds gefüllt durch Spenden von lokalen Unternehmen, Vereinen aber auch Privatpersonen.
Immer wieder nutzen Trostbergerinnen und Trostberger die Gelegenheit, sich zu ihrem Geburtstag statt Geschenken eine Spende für den Sozialfonds zu wünschen. So auch Lothar Kretschmer, der kürzlich seinen 60. Geburtstag feiern konnte. Über den Betrag von 400 Euro für den Trostberger Sozialfonds durfte sich Bürgermeister Karl Schleid vor einigen Tagen freuen. Zusätzlich zum Sozialfonds unterstützt Kretschmer auch noch die Sportjugend des SV Oberfeldkirchen mit den gesammelten Spenden von seinem Geburtstag.
Im Jahr 2023 gingen bereits rund 5.700 € an Spenden für den Trostberger Sozialfonds ein. Dabei reichen die Beträge von rd. 20 € bis hin zu über 1.000 € in Einzelfällen. „Ich freue mich, dass wir ein reges Spendenaufkommen von vielen örtlichen Vereinen und Unternehmen aber auch z.B. kirchlichen Organisationen und den lokalen Geldinstituten haben. So können wir Mitbürgerinnen und Mitbürgern relativ unkompliziert und schnell helfen und zumindest in der augenblicklichen Not unbürokratisch unterstützen. Auch gehen immer wieder Spenden von Personen ein, denen aus dem Sozialfonds geholfen wurde und die nun wieder mit beiden Beinen im Leben stehen. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen Spenderinnen und Spendern!“, so Bürgermeister Schleid. Auch im Trostberger Stadtrat ist es gute Tradition, dass die Stadtratsmitglieder und der Bürgermeister zu Weihnachten einen Teil des Sitzungsgeldes an den Sozialfonds spenden. Überhaupt ist in der Weihnachtszeit ein erhöhtes Spendenaufkommen für den Sozialfonds zu verzeichnen. Bürgermeister Schleid erklärt: „Im November und Dezember wird erfahrungsgemäß so viel für den Sozialfonds gespendet wie sonst im ganzen Jahr zusammengenommen. Es ist schön, dass gerade in dieser Zeit die Menschen auch an diejenigen denken, denen es nicht so gut geht.“
Neben den Spenden für den Sozialfonds kann sich der Bürgermeister auch regelmäßig über Zuwendungen für sonstige kommunale Einrichtungen freuen. „Manche Spenderinnen und Spender möchten z.B. die Kindergärten, das Jugendzentrum oder die Musikschule unterstützen oder auch für bestimmte Projekte wie die Kunstmeile, die Nacht der Musik oder das Altstadtfest spenden. Auch das ist natürlich möglich und – wie auch beim Sozialfonds – können wir garantieren, dass diese Spenden zu 100 % den Menschen vor Ort zu Gute kommen“, erklärt Schleid.
Wer Hilfe aus dem Sozialfonds in Anspruch nehmen möchten oder eine Person kennt, die sich in einer Notlage befindet und dringend Unterstützung braucht, kann sich an den Leiter des Arbeitsbereichs Ordnungswesen und Bürgerservice, Herrn Alois Kellner (08621 801-140; alois.kellner@trostberg.de) wenden. Alle Anfragen werden natürlich vertraulich behandelt.