Buntes musikalisches Potpourri
Drei Frauen, zwei Männer – einmal mit, einmal ohne Klavierbegleitung – aber immer mit viel Spaß beim Singen. Das ist GradXtra!
Seit Anfang 2017 sind Irmi Disterer, Ursula Amann und Evi Vollmaier nun mit Martin Schinko gesanglich unterwegs und picken sich – grad extra – die besten Ohrwürmer und eingängigsten Evergreens aus verschiedenen Genres heraus.
Zwei Jahre später erweitert „Extra-Tenor“ Alexander Perschl das Quartett zum Quintett und macht somit das Ensemble „GradXtra“ komplett.
Unterstützt werden die Musiker:innen an diesem Abend durch Eva Maria Amann und Bonko Karadjov, beide seit einigen Jahren Wahl-Trostberger und als Sängerdarsteller am Theater an der Rott engagiert.
Nebst musikalischen Einlagen aus dem Bereich Pop und Musical, begleitet von der Pianistin Afrodite Stein-Stylianidou, wird das charmante Paar durch den GradXtra-vaganten und amüsanten Abend führen.
(Fotos: GradXtra, Theater an der Rott – Sebastian C. Hoffmann)
Dass man das neue Programm von Mathias Tretter gesehen haben muss, ist ja keine Frage. Darum gleich mal eine andere: Erinnern Sie sich an den herrlichen Satz „Der ist bei der Sitte“? Kein ernstzunehmender Krimi kam früher ohne sie aus: die Sitte. Ein beherzt verlebter Polizist in Zivil, der zur Lösung eines Falles nicht das Geringste beitrug, sich aber derart ölig an eine Theke schmierte, als würde er selbst keine Perversion je verschmähen. …
(Foto: Dominic Reichenbach)
Seit fünfundvierzig Jahren spielen die Well-Buam auf dem Bavarian Dancefloor zum Tanz auf. Für sie war und ist es normal, auch Tänze aus anderen Ländern aufzunehmen und zu bajuwarisieren. Wenn die Sparkassenangestellte mit dem KFZ-Lehrling einen Zwiefachen draaht, dann ist das pure Lebenslust und nicht Brauchtumspflege.
Aktuelle Besetzung der Tanzlmusik: Michael Well (Bariton, Tuba & Master of Ceremony), Stofferl Well (Trompete & Flashmaster), Karl Well (Klarinette & Sound), Berti Well (Klarinette & Food), Maximilian Well (Schlagwerk & Youngster), Max Lang (Akkordeon & Beer Drinker) und Franz Eimer (Harfe & Chain Smoker).
(Foto: Hans Well)
Al Dente und Perpetuum Cantabile
Das Traunreuter Vocalensemble Al Dente und der Münchner Chor perpetuum cantabile (unter der Leitung von Peter Schreyer) begeben sich gemeinsam auf eine musikalische Reise durch Europa. Erstmal muss das nötige Reisegeld besorgt werden, doch dann kann es auch schon losgehen. In Südtirol werden die Sängerinnen und Sänger die Liebe finden, nach dem Besuch von stolzen Andalusiern einen Blick nach Afrika werfen, Tee in England genießen, Pop- und Rocklegenden besuchen, nach Schweden segeln und in großem Bogen, vorbei am slowenischen Rosmarin, zurück in die Heimat finden…
(Foto: Perpetuum Cantabile)
Einmal im Monat finden sich Jazz- & Swing-Freunde zur Session ein, zu der auch Gastmusiker herzlich eingeladen sind. Das macht den Charakter dieser offenen Jazz- & Swing-Bühne aus. Eine feste Einrichtung im Postsaal-Gewölbe und aus dem Programm nicht mehr wegzudenken.
(Foto: Golden Swing Sextett)
– Falsches Gold und wahre Menschen
Das einzige Neopathetische Orchester präsentiert Songs und Lieder aus der Zeit der Schließung der Traunsteiner Saline: Es waren bewegte Zeiten als die Salinen ihre Pforten schlossen. Die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts werden heute oft die “goldenen” genannt. Doch haben das die Leute jener Zeit auch so gesehen? So gab es jenseits des Glamours der oberen Zehntausend Menschen, die geweint und gelacht, gelitten und geliebt haben. Ihre Gefühle schlugen sich, in zum Teil oft gehörten, teils ungehörten Liedern, nieder. Wie nahe Schmerz und Freude beieinander liegen, zeigen die Songs von Liebe und von Leid, von Löwen und Haifischen, von Sehnsucht nach Surabaya und Bilbao, von Kleptomaninen und blauen Engeln und von Tränen von gestern…
Das einzige Neopathetische Orchester ist ein fünfköpfiges Ensemble aus dem Chiemgau, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Geist vergangener Epochen zu neuem Leben zu erwecken. Das jedoch nicht im musealen Sinn: Ihre außergewöhnlichen Performances strotzen vor Liebe und Sehnsucht, Schmerz und Romantik. Die ausgetüftelten Arrangements bewegen sich zwischen einer postmodernen Punk-Ästhetik und schlichtem unplugged-sound.
(Foto: R. Stein)
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