Von links: Marcus Illguth (CSU), Daniela Baumann (SPD), Bürgermeister Karl Schleid, Nina Boxhammer (Bündnis 90/Die Grünen) und Franz-Xaver Obermayer (Freie Wähler).
Die Stadtratsmitglieder spenden traditionell einen Teil ihres Sitzungsgelds an Weihnachten für den Sozialfonds der Stadt Trostberg. In diesem Jahr kamen so 1.300 € zusammen. Die Spende nahm Bürgermeister Karl Schleid im Rahmen der letzten Stadtratssitzung des Jahres am Mittwoch, 21.12.2022 entgegen. Er freute sich sehr und bedankte sich recht herzlich.
Der Sozialfonds der Stadt Trostberg geht auf eine Spende von Herrn Oscar Erdl von 1983 zurück. Bis heute wird der Sozialfonds gefüllt durch Spenden von lokalen Unternehmen, Privatpersonen, Vereinen etc. Die Soforthilfen aus dem Sozialfonds sind dafür gedacht, in Not geratenen Bürgerinnen und Bürgern unbürokratisch helfen zu können und so dringende Notlagen zu mildern. Es handelt sich dabei vor allem um einmalige Hilfen oder Überbrückungshilfen, bis andere Unterstützungsleistungen in Anspruch genommen werden können. Zur Weihnachtszeit werden traditionell aus dem Sozialfonds Weihnachtsbeihilfen für bedürftige Alleinerziehende und bedürftige ältere Bürgerinnen und Bürger finanziert. Hierüber entscheidet der Stadtrat. Im Übrigen ist der Bürgermeister in die Vergabeentscheidungen eingebunden. Bei Anfragen wird unbürokratisch geprüft, ob ein sozialer Notstand vorliegt, der die Verwendung der anvertrauten Gelder rechtfertigt. Wer Hilfe aus dem Sozialfonds in Anspruch nehmen möchten oder eine Person kennt, die sich in einer Notlage befindet und dringend Unterstützung braucht, kann sich an den Leiter des Arbeitsbereichs Ordnungswesen, Bürgerservice, Herrn Alois Kellner (08621 801-140; alois.kellner@trostberg.de) wenden. Alle Anfragen werden natürlich vertraulich behandelt.