Da eine systematische Aufarbeitung der Trostberger Geschichte bislang fehlt, hat der Stadtrat die Erstellung einer wissenschaftlich fundierten Chronik beschlossen. Diese soll als objektives Referenzwerk für die Heimatforschung sowie als Basis für die museumspädagogische Arbeit im Stadtmuseum dienen. Der Schwerpunkt der Untersuchung umfasst die Zeit von der Industrialisierung (ca. 1850) bis zur Gegenwart. Die Recherche in den umfangreichen Beständen der Stadt-, Staats- und Bistumsarchive erfordert spezielle Expertise. Daher wird das Projekt an einen Historiker vergeben, der bereits mit mehreren Kommunen auf dem Gebiet der Ortsgeschichte zusammengearbeitet hat. Ziel ist zunächst die Erstellung eines wissenschaftlichen Nachschlagewerks zur Stadtgeschichte. Als weiterer Schritt könnte daraus eine Ausgabe zum Verkauf an ein breiteres Publikum entstehen Der Förderkreis der Wirtschaft unterstützt die Erstellung der Chronik mit einer großzügigen Spende in Höhe von 5.000 €. Für die Chronik werden Haushaltsmittel von bis zu 40.000 € bereitgestellt.
| • | Errichtung einer Flutlichtanlage am bestehenden Sportplatz des TSV Heiligkreuz auf dem Grundstück Fl. Nr. 2055 der Gemarkung Heiligkreuz, Rupertistraße 35 |
| • | Nachträgliche Genehmigung der Überdachung eines bestehenden ehemaligen Fahrsilos und Nutzung als Schreinerholzlager auf dem Grundstück Fl. Nr. 1182/5 der Gemarkung Lindach, Aspertsham 3a |
Den Bauantrag „Drohnen Start- und Landeplatz“ bei dem Anwesen Bahnhofstraße 1 nahm der Bauausschuss zur Kenntnis. Seitens der Stadt Trostberg erging hierüber keine Sachentscheidung.
Im Verfahren zur Änderung des Bebauungsplanes Nr. 17 „Deisenham“ erfolgte zwischen 02.06.2025 bis einschließlich 02.07.2025 die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden.
Nach Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen bzw. der Überarbeitung des Planentwurfes, wurde dieser gebilligt und die förmliche Auslegung für die Dauer eines Monats beschlossen.
Der Bauausschuss fasste den Maßnahmenbeschluss zur erneuten Ausschreibung der Kanalinspektionsmaßnahmen im Bereich Wimm und Deinting. Das Leistungsverzeichnis wurde gegenüber der vorangegangenen Ausschreibung im Jahr 2025 überarbeitet und präzisiert; der Bieterkreis wird für die Ausschreibung 2026 erweitert.
Im Vollzug der bestehenden Zielvereinbarung für das Jugendzentrum wurde der danach vorgesehene Jahresbericht für den zurückliegenden Berichtszeitraum von dem Leiter des Jugendzentrums erläutert.
Das beauftragte Architekturbüro stellte im Stadtrat den aktuellen Sachstand zum Baufortschritt sowie die Kostenentwicklung zur Grundschulerweiterung im Bauteil F vor. Außerdem wurde das Farbkonzept der Klassenräume und Fassade erläutert.
In Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft der Heinrich-Braun-Grundschule sowie den Beschäftigten der AWO-Schulkinderbetreuung wurden die Erfordernisse an die Innenausstattung und Außenmöblierung für den neuen Bauteil F erarbeitet. Die Ergebnisse wurden im Stadtrat und Bauausschuss beraten. Der Stadtrat beschloss nun, dass die Innenausstattung, Akustikwände und Terrassenmöblierung gemäß des erarbeiteten Konzepts und der aktuellen Kostenberechnung öffentlich ausgeschrieben werden sollen.
Mit den Maßnahmen zur grabenlosen Kanalsanierung 2026 werden aus der Inspektion aus dem Jahre 2021 festgestellte Schäden beseitigt. Die geplante Maßnahme umfasst Instandsetzungen und Reparaturen im Bereich Heiligkreuz. Als Grundlage für die Ausführungsplanung wird aktuell das Sanierungskonzept erstellt. Die geplanten Maßnahmen umfassen Sanierungen von Haltungen mit Inlinern, partielle Sanierungen an Einzelschäden mit Kurzlinern oder durch Roboter sowie manuelle Sanierungen in Schächten. Die notwendigen Leistungen der Baumaßnahme sollen beschränkt ausgeschrieben werden.
Die Jahresrechnung 2024 und die Jahresrechnung 2024 der Rieger´schen Stiftung wurden vom Stadtrat im April 2025 an den Rechnungsprüfungsausschuss zur Prüfung verwiesen. Die Berichte des Ausschusses wurden vom Stadtrat zur Kenntnis genommen. Einwendungen wurden bei beiden nicht erhoben. Somit bestehen zur Jahresrechnung 2024 und zur Jahresrechnung 2024 der Rieger´schen Stiftung keine Unstimmigkeiten. Die Entlastungen gemäß Art. 102 Absatz 3 GO wurden vom Stadtrat jeweils erteilt.
• | Neubau von zwei Einfamilienhäusern mit Carports auf dem Grundstück Fl. Nr. 2024/15 der Gemarkung Heiligkreuz, Förgenthalstraße 20 |
In der Franz-Josef-Soll-Straße sind entsprechend des Bebauungsplanes drei Grundstücke mit den jeweiligen Ver- und Entsorgungsleitungen neu zu erschließen. Außerdem soll die vorhandene Situation der durch Privatgrund verlaufenden Bestandskanäle verbessert werden. Es ist geplant, den Hauptkanal in der Franz-Josef-Soll-Straße zu verlängern, zwei bestehende Hausanschlussleitungen auf den neuen Hauptkanal umzuschließen und die neuen Baugrundstücke mit Revisionsschächten auszustatten. Zur Erschließung der Baugrundstücke ist auch die Verlegung von Versorgungsleitungen wie Strom, Telekommunikation und Wasser geplant sowie die Ergänzung einer weiteren Straßenleuchte. Im rechtskräftigen Bebauungsplan wurde bereits eine Verbreiterung der F.-J.-Soll-Str. vorgesehen und der erforderliche Grunderwerb teilweise vollzogen.
Der Bauausschuss stimmt der geplanten Gesamtmaßnahme zu. Die erforderlichen Leistungen sind kombiniert mit Spartenverlegungen auszuschreiben und umzusetzen.
Erster Bürgermeister Karl Schleid informiert im Bauausschuss über ein interkommunales Beschaffungsprojekt für moderne Arbeitsgeräte zur Sportrasenpflege. Die Maßnahme findet unter Federführung der Gemeinde Tacherting statt; weitere Zusagen für eine Beteiligung liegen vor von den Gemeinden Tacherting, Schnaitsee, Engelsberg sowie der VG Kirchweidach.
Die Aufgabe der Sportrasenpflege bietet sich für eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit an.
Die Voraussichtlichen Gesamtkosten der Beschaffung belaufen sich auf 46.262,18 €. Diese verteilen sich anhand der bei den teilnehmenden Kommunen jeweils zu betreuenden Sportplätze. Anhand dieses Schlüssels entfallen auf die Stadt Trostberg (für die Sportanlagen in Heiligkreuz, Oberfeldkirchen und Trostberg – Haupt- und Nebenplätze) voraussichtlich 12.336,58 €. Falls die Gemeinde Palling ebenfalls an der gemeinschaftlichen Beschaffung teilnimmt, reduziert sich der Anteil für die Stadt auf voraussichtlich 11.102,92 €.
Im Stadtblatt wird auszugsweise aus den Sitzungen berichtet. Die Niederschriften der öffentlichen Stadtrats- und Ausschusssitzungen finden Sie in unserem Ratsinformationssystem unter https://stadt-trostberg.ris-portal.de/