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Stadtblatt Trostberg an der Alz
Ausgabe 2/2026
Das Rathaus
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Das Rathaus

Erster Bürgermeister Karl Schleid mit dem Organisations-Team Foto: Stadt Trostberg

Die Statt-Bühne Trostberg ist ein echtes kulturelles Unikat und inzwischen fest im Stadtleben verankert. Bei einem unterhaltsamen Gespräch zwischen dem Ersten Bürgermeister Karl Schleid und dem vierköpfigen Organisatoren-Team, bestehend aus Renate Wolferstetter, Marlene Meister, Christl Meier und Hans-Peter Matheisl, wurde deutlich: Diese Initiative ist mehr als nur eine Veranstaltungsreihe – sie bringt Menschen zusammen, belebt die historische Altstadt und sorgt für viele fröhliche Momente.

„Einen so harmonischen und gut funktionierenden Zusammenschluss aus Ehrenamtlichen findet man nicht oft“, so Schleid mit einem Augenzwinkern. Er habe den Eindruck, dass „ihr einfach gut zusammenpasst“. Dem können die Mitwirkenden nur zustimmen. Marlene Meister bringt es auf den Punkt: „Wir sind ein gutes Team – irgendwer hat immer Zeit, anstehende Aufgaben zu erledigen.“ Über allem steht die große Freude an Musik, Begegnung und Gemeinschaft und vor allem der Wunsch, dass sich „was rührt“ in Trostberg.

Die Statt-Bühne ging aus dem ISEK-Arbeitskreis – also dem Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept – zur Belebung der Altstadt hervor. Seit 2021 bereichert sie das kulturelle Leben in Trostberg und hat sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. „Die Statt-Bühne gehört inzwischen zum Stadtbild dazu“, betont Bürgermeister Schleid. Das Ziel, Menschen auf offenen Plätzen zusammenzubringen und öffentlichen Raum erlebbar zu machen, gelingt von Auftritt zu Auftritt immer ein Stückchen mehr.

Die auftretenden Musiker sind größtenteils tief verwurzelt in der Region – „eingefleischte Trostberger“ und Künstler aus dem Chiemgau, die Lust haben, sich auf der Bühne zu präsentieren. Manche melden sich selbst an, andere werden aktiv vom Statt-Bühne-Team eingeladen. Es sind meist keine Auftritte mit professionellem Anspruch, sondern es geht darum, Hobby-Musikern eine Bühne zu verleihen, damit sie ihre Musik auch mal vor Publikum spielen und sich ausprobieren können – Straßenmusik im besten Sinne! So unkompliziert die Teilnahme für die Künstler, so ist sie auch für die Gäste: Jeder, der mag, kann vorbeikommen, der Eintritt ist frei. Am Ende geht der Hut herum, dessen Inhalt direkt bei den Künstlern landet – eine hürdenfreie, faire und persönliche Art der Kulturförderung. Auf der professionell gestalteten Homepage gibt es sogar ein Online-Anmeldeformular, über das sich neue Talente bewerben können.

Die Bandbreite der Acts ist groß: Von Zumba-Mitmachaktionen über Auftritte der Stadtkapelle und DeKantA mit bairischem Rock bis hin zu energiegeladenen Sets des Duos Lautstaad oder Ruth & Rohit – für jeden ist etwas dabei.

Die Organisatoren strahlen Zufriedenheit aus, aus gutem Grund: „Den Leuten gefallen die Auftritte, die Rückmeldungen sind wirklich positiv“, so Renate Wolferstetter. Die Auftritte werden auch im Jahr 2026 am Vormarkt stattfinden, nicht nur, weil die Gäste den Blick auf den Brunnen und die schöne Architektur genießen können, sondern auch, weil mit der neuen italienischen Trattoria „Piazzetta“ ein wichtiger Anziehungspunkt hinzugekommen ist.

Bürgermeister Schleid dankte im Interview ausdrücklich für das unermüdliche Engagement aller Beteiligten – und versprach, auch in Zukunft einmal bei den Auftritten der Statt-Bühne vorbeizuschauen.

Auf das Programm 2026 darf man sich freuen! Es steht bereits fest und ist einsehbar auf: https://statt-buehne-trostberg.de/

oder im Veranstaltungskalender der Stadt Trostberg:

www.trostberg.de/veranstaltungen