Bild (v. l. n. r.) Günther Fembacher, Karl Schönberger, Mathias Lahr, Florian Lahr, Max Fischer, Klaus Herold. (nicht im Bild die Fotografin Claudia Lahr)
In unregelmäßigen Zeitabständen erscheinen immer wieder Berichte über ehrenamtliches Engagement und es fehlt nicht an Würdigung und Wertschätzung für dieses freiwillige, vielschichtige Tun gegenüber der Allgemeinheit. Dieser persönliche Einsatz erfordert Zeit, Verläßlichkeit, Disziplin, Sach- und Fachkenntnis, Einfühlungsvermögen und fallweise auch „Frustbewältigung“! Für Mitglieder in Natur- und Umwelschutzverbänden sind diese Erfahrungen durchaus vertraute Wegbegleiter.
In den zurückliegenden Wochen hat sich, „altersmäßige“ bunt gemischt, wieder eine kleine Gruppe von Aktiven zur jährlich wiederkehrenden Entbuschungsaktion in einem Hochmoor, östlich von Traunstein getroffen. Seit über 40 Jahren werken hier Mitglieder vom Bund Narturschutz der Kreisgruppe Traunstein an der Fortentwicklung eines Hochmoores mit, das nach dem ersten Weltkrieg zur Gewinnung landwirtschaftlicher Nutzung entwässert wurde. Unter fachkundiger Anleitung dienen die Maßnahmen der Wiedervernässung und der zunehmenden Speicherung von CO2, dem hoch aktuellen Thema „Klimawandel“.
Sie hätten Lust einmal mitzumachen? Wir haben im September und Oktober noch einige Einsätze vor, diese begrenzen sich in der Regel auf 3 Stunden vormittags, vorzugsweise an Tagen zum Wochenende hin. Die Kreisgruppe Traunstein gibt dazu gerne weitere Informationen unter „traunstein@bund-naturschutz.de“ bzw. Tel. 0861 – 12297. Wer z. B. aus dem Raum Trostberg / Altenmarkt teilnehmen will, kann sich auch gerne mit Karl Schönberger unter „mk.schoenberger@t-online.de“ (Tel.08621 -3782) unmittelbar in Verbindung setzen, es wird Mitfahrgelegenheit angeboten.
Keine Sorge, Sie können bei der Entbuschungsaktion nichts falsch machen, keinerlei „Flurschaden“ anrichten. Geeignetes Werkzeug wird bereitgestellt, Gedräge ist nicht zu erwarten, für jeden gibt es ein breites, frei wählbares „Platzangebot“ und auch die „flaxige Kommunikation“ kommt nicht zu kurz. Gibt es noch ein Hindernis? Mit unserem Bild wollen wir einfach nur Werbung machen, abgekämpft nach dem Einsatz geht es uns nicht um einen Schönheitswettbewerb, also auch bezüglich Kleiderordnung sollte sich ein passendes Outfit finden lassen!