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Stadtblatt Trostberg an der Alz
Ausgabe 22/2023
Informationen der Kindergärten
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Kindergartenjubiläum

„Auf geaht’s auf die Kita-Wies’n!“ – so lautete das Motto zum 30jährigen Jubiläum der städtischen Kindertagesstätte Regenbogen. Schwer was los war da auf der Wiese des Kindergartens. Schon am Eingang wurden die Besucher mit Blau-Weißen Fahnen begrüßt. Auf der Bühne im Garten wurde es ein bunter: die Kindergartenmitarbeiter und der Elternbeirat stellte sich in 26 Sprachen vor und berichtete der Reihenfolge des Alphabetes, für was sie stehen: Bindung und Outdoor, Neugierde und Entwicklung, Geduld und Resilienz, Toleranz und Symphatie waren nur einige der vielen Schlagworte, die der Arbeit im Kindergarten zugrunde liegt.

Bürgermeister Karl Schleid, der sich an die Kindergartenzeit der eigenen Sprösslinge in dieser Einrichtung, in der er selbst im Elternbeirat arbeitete, erinnerte, umriss nochmals die Geschichte der Kita seit 1991. Er entwickelte sich durch die Jahre von einem Regelkindergarten zu einer Kita mit Krippe im Jahr 2009/10. Die Betreungszeiten wurden dem Bedarf angepasst, die Plätze erweitert. Für Eltern und Kinder sei hier ein Platz der Freundschaft, sozialen und persönlicher Entwicklung, sowie ein Ort professioneller Betreuung entstanden, in dem alle Unterstützung, Austausch und Vertrauen finden. „Das Miteinander vieler unterschiedlicher Kulturen klappt wunderbar und wird als Bereicherung empfunden“, lobt Schleid. Mit den vielen Schwerpunkten und den Zertifizierungen hat die Kita und ihre Mitarbeiter sich für die Kinder zum Wohle für die Zukunft gerüstet. So wurden die offiziellen Hinweisschilder dafür auf der Kita-Wies’n enthüllt.

„Kita-Digital“, „Eine-Welt-Kita“ und „Sprach-Kita“ stehen für die viele Arbeit, die sich hinter den Schildern verbergen und stellt damit auch das Motto „Miteinander leben, voneinander Lernen“ in den Mittelpunkt.

Doch nicht nur der Kindergarten feierte Geburtstag, Sabine Lex wurde für ihr 30jährige Dienstjubiläum geehrt. Sie ist seit der ersten Stunde in der Einrichtung tätig – mit viel Spaß und Freude auch heute noch, wie sie berichtet.

Nach so viel „Offiziellem“ wurde es Zeit für die Kleinsten die „Wies’n“ zu eröffnen. Statt dem anderswo üblichen Bieranstich gab es einen gelungenen „Wiies’ntanz“ im Dirndl. Dann war das Fest offiziell eröffnet und schnell bildeten sich lange Schlangen an der Pommes-Bude an der Ausgabe für Leberkässemmeln und bei der Zuckerwatte. Die Kindergartenkinder und deren Geschwister übten sich im Dosenwerfen und Hau-den Lukas oder ließen sich schminken, während die Eltern gemütlich beieinandersaßen. „Märchenerzählen mit Christian“ kam in jedem Alter bestens an und bei den Losen freuten sich die Kinder über Gewinne wie Kletterwand, Bobbycar, Laufräder und Spiele.

So wurde den ganzen Nachmittag ausgelassen gefeiert und die Gratulanten in der Fotobox festgehalten.

Fotos und Text: Tine Limmer