Grundstücke Fl. Nr. 595/38, 489/1, 491, 492, 492/6, 492/5, 492/4, 492/3, 492/2 und 492/1 der Gemarkung Trostberg - "Pechlerau-West"
Für das Gebiet „Pechlerau-West“ zwischen Alzkanal und Bahnlinie wurden bereits im Jahr 1991 erste Planungsüberlegungen für die Ausweisung einer Wohnbebauung angestellt. Im Flächennutzungsplan ist dieser Bereich als „allgemeines Wohngebiet“ (WA) dargestellt und somit diese städtebauliche Entwicklung bereits abgebildet. Eine konkrete Umsetzung war seither jedoch aufgrund der Tatsache, dass ein Großteil dieser Flächen im Einzugsbereich des Trinkwasserbrunnens „Kaltenbrunn“ und damit im Wasserschutzgebiet gelegen war, nicht zu realisieren.
Nun, nach Umstellung der Trinkwasserversorgung für die Stadt Trostberg, ergibt sich die Möglichkeit in dieser städtebaulich besonderen aber auch anspruchsvollen Lage eine zeitgemäße und den heutigen Anforderungen an Wohnqualität, Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit entsprechende Wohnbebauung zu ermöglichen.
Im Stadtblatt vom 16.08.2024 wurde bereits darüber berichtet. Für den o. g. Bereich soll der Bebauungsplan Nr. 9 „Pechlerau“ erweitert werden.
Fl. Nrn. 274, 277, 277/2 und 277/4 der Gemarkung Trostberg, Schützenstraße 2 - 6, Bahnhofstraße 6 und 8
Für o. g. Grundstücke soll eine gebietsverträgliche verdichtete Wohnbebauung ermöglicht werden. Die Überarbeitung des Planungskonzeptes macht eine zweite Auslegung notwendig. Vor der weiteren Auslegung mussten die eingegangen Stellungnahmen der ersten Auslegung noch abgewogen und der Änderungsentwurf für die Auslegung noch gebilligt werden. Der Bauausschuss beschloss, den Änderungsentwurf für die Dauer eines Monates öffentlich auszulegen.
Für einen Teilbereich des betreffenden Grundstückes soll eine gebiets- und nachbarverträgliche Einbindung von zwei Wohngebäuden entstehen. Durch die geplante Erweiterung kann der nördliche Ortsrand gleichmäßig mit dem Regenrückhaltebecken abgeschlossen werden.
Ein Änderungsverfahren für den Bebauungsplan Nr. 17 „Deisenham“ soll eingeleitet werden.
Das geschäftsführende Vorstandsmitglied der vhs Trostberg e.V., Herr Kleinknecht, erstattete den gemäß der Zielvereinbarung vorgesehenen Kosten- und Leistungsbericht für das laufende Jahr 2024. Vergleichend zu den vergangenen Jahren sind die Einnahmen der VHS zum Stand 01.08.2024 gesunken. Die größten Einnahmen im Kursbetrieb wurden durch den Bereich Sprachen, insbesondere die Integrationskurse erzielt; der größte Ausgabenposten sind die Personalkosten. Neben der Förderung durch den Freistaat Bayern (rd. 55.000 €) bezieht die VHS eine konstante Finanzierung von der Stadt Trostberg (56.500 € jährlich) und den Partnergemeinden Altenmarkt, Engelsberg, Kienberg, Obing, Palling, Pittenhart, Schnaitsee, Tacherting und Tittmoning (gesamt rd. 24.500 € jährlich). Hierfür bedankte sich Hr. Kleinknecht bei den Kommunen.
Die VHS Trostberg bietet ein vielfältiges Kursangebot für Jung und Alt sowie interessante, z.T. kostenlose, Vorträge. Es werden auch weiterhin vereinzelt Online-Kurse angeboten. Der Haupt- und Finanzausschuss nahm den Bericht zur Kenntnis.
Im Stadtblatt wird auszugsweise aus den Sitzungen berichtet. Die Niederschriften der öffentlichen Stadtrats- und Ausschusssitzungen finden Sie in unserem Ratsinformationssystem unter https://stadt-trostberg.ris-portal.de/