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Stadtblatt Trostberg an der Alz
Ausgabe 3/2023
Veranstaltungen im Stadtmuseum
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Veranstaltungen im Stadtmuseum

Sa, 11. Februar, 18 Uhr, Atrium am Stadtmuseum

Social Distance „Thing“

Ein szenischer Liederabend zu Franz Schuberts Schwanengesang

Bassbariton Bonko Karadjov

Pianist Ingmar Beck

Im Zentrum des Abends steht die Verbindung von Franz Schuberts Liederzyklus „Schwanengesang” zu den Gefühlen von Menschen, die unter „social distancing” leiden. Denn trotz der Möglichkeiten der digitalen Vernetzung haben viele Menschen mit Einsamkeit zu kämpfen.

Im Schwanengesang wird die Reise einer Person gezeigt, die herausfindet, wer sie wirklich ist, wie sich Liebe auf Distanz anfühlt, wie Freundschaft heutzutage definiert wird und ob Einsamkeit nicht eines der grundlegenden modernen Probleme ist.

Bonko Karadjov wird als Sänger durch diesen Abend leiten, wird die musikalische Sprache Schuberts analysieren, auf unsere moderne Zeit übertragen und mittels Projektionen visuell darstellen, teilweise sogar den Konzertsaal völlig verändern.

Begleitet wird er von dem Pianisten und Dirigenten Ingmar Beck, der aktuell Kapellmeister am Landestheater Linz ist und u.a. an der Hamburger Staatsoper dirigiert.

Der Abend wird gefördert von Neustart Kultur

(Foto: Bonko Karadjov)

Veranstalter: Bonko Karadjov

Reservierung unter: schwanengesang.concert@gmail.com oder unter 0157/3101 5653

Freie Platzwahl

Kein Vorverkauf! AK: 15 €, erm. 12 €

17. bis 26. Februar, Atrium am Stadtmuseum

Vernissage und Ausstellung

Fotoausstellung von Lisa Franz

Ungeschicklichkeit des Augenblicks

„Während des ersten Covid19-Lockdowns im März 2020 begann ich, Selbstporträts zu fotografieren. Diese Praxis zog sich durch alle weiteren Lockdowns hindurch und wurde zu einer Art Foto Performance, die mir meine eigene Situation und die der ganzen Welt auf skurrile und verrückte Weise visuell vor Augen führte. Für das Projekt verwendete ich Alltagsgegenstände, die ich mir ,ungeschickt' bzw. ,falsch herum' aufsetzte, anhängte oder meinen Körper damit umwickelte. Diese Fotoperformance ist Ausdruck eines tiefen Unbehagens über eine komplett neue, unbekannte und isolierende Welt, in der sich viele Menschen grotesk, eben fehl am Platz vorkommen. Die Ungeschicklichkeit des Augenblicks beschreibt den momentanen Zustand als Reaktion auf eine noch nie dagewesene Situation. Keinesfalls ist das Projekt als eine Kritik an nötigen Schutzmaßnahmen zu verstehen, vielmehr ist es die absurde Beschreibung einer Tragödie, deren Ausgang noch nicht absehbar ist.“

Lisa Franz (M.A.) ist Fotografin und bildende Künstlerin – geboren 1979 in Peking und aufgewachsen in Deutschland –, sie studierte Philosophie und Ibero-angloamerikanische Geschichte an der Universität zu Köln und erhielt ein Erasmus Stipendium an der Universität von Sevilla. Von 2007 bis 2017 lebte sie in Buenos Aires. Sie ist die Autorin des Buches „Ein Jahr in Buenos Aires – Reise in den Alltag“, das im deutschsprachigen Raum beim Herder Verlag erschienen ist. Im Alter von 14 Jahren wurde sie von ihrem Vater, dem Fotografen und Schriftsteller Uli Franz, in die Fotografie eingeführt und erhielt anschließend eine professionelle Ausbildung bei dem italienischen Reportage-Fotografen Fulvio Zanettini in Köln, wo sie später ihr eigenes Fotostudio eröffnete.

In Buenos Aires hat sie bei dem Fotografen Juan Travnik, dem SUB-Fotografenkollektiv und an der staatlichen FADU (Architektur und Design) Universität studiert. Von 2015 bis 2017 und von 2020 bis heute nimmt sie an den vom renommierten Fotokünstler Eduardo Gil (Buenos Aires) geleiteten Seminaren T.E.F. (Ästhetik der Fotografie) teil. Ihre Projekte wurden unter anderem vom Kulturzentrum Centro Cultural Recoleta, dem argentinischen Auswärtigen Amt, der deutschen Botschaft in Buenos Aires, Epson und Amnesty International unterstützt. Ausgestellt wurden ihre Arbeiten unter anderem im Nationalmuseum Palais de Glace (Buenos Aires), der Internationalen Stiftung Jorge Luis Borges (Buenos Aires), dem Kulturzentrum Recoleta, der Deutschen Botschaft in Buenos Aires, der Universität iSalud (Buenos Aires), dem Deutschen- und Europäischen Club (Buenos Aires), der Universität San Martín (Buenos Aires), der 8. Biennale für Dokumentarfotografie von Tucumán, der Stadtverwaltung von Rosario und dem Nationalkongress. 2022 wurde sie als ausstellende Künstlerin ausgewählt, um auf der 10. Biennale für Dokumentarische Fotografie in Tucumán / Argentinien mit ihrem Projekt „Porträt eines Migranten“ teilzunehmen. Aktuell lebt und arbeitet Lisa Franz als Fotografin und visuelle Künstlerin in Bayern.

(Foto: Lisa Franz)

Öffnungszeiten:

Vernissage: Fr, 17.02.2023, 19 Uhr

Ausstellung: Sa, 18.02.2023 - So, 26.02.2023 | Do, Fr, Sa, So jeweils 14-18 Uhr

Veranstalter: Arbeitsbereich Kultur der Stadt Trostberg

Der Eintritt ist frei!

Winterpause

Das Stadtmuseum Trostberg befindet sich von Dezember 2022 bis März 2023 in der Winterpause. Ab Sonntag, 05. März 2023, werden die Sonntagsführungen wiederaufgenommen.

Nach Absprache können auch während der Winterpause Führungen für Gruppen gebucht werden.