Eisdisco Februar, Foto: Stadtwerke Trostberg
Nachdem die Wintersaison im Eisstadion mit der Eisdisco am vergangenen Samstagabend endete, zieht Stadtwerke-Chef Stefan Bratzdrum wieder eine sehr positive Bilanz der abgelaufenen Saison.
Trotz über einige Wochen großer Konkurrenz durch die in diesem Winter länger zugefrorenen Seen konnte das Rainer-Roßmanith-Eisstadion die positiven Besucherzahlen der vergangenen Jahre sogar übertreffen. So fanden mehr als 21.300 Gäste (Vorsaison: 20.500) den Weg zum Publikumseislauf ins Stadion. Darin enthalten sind rund 5.000 Schüler im Rahmen des Sportunterrichts, deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. In den vergangenen 25 Jahren gab es damit in der Wintersaison 2021/2022 während der Corona-Pandemie mit rund 22.500 Besuchern nur einen Winter, der mehr Eintritte aufzuweisen hatte.
Mit 5.700 im November, im Dezember mit 6.300 und im Januar mit 5.900 Eisläufern wurden durchwegs sehr hohe Besucherzahlen verzeichnet. Lediglich in den letzten Öffnungswochen im Februar war der Besucherandrang im Eisstadion rückläufig, was auch an teilweiser nasser und zuletzt sehr warmer Witterung lag.
Die beiden Highlights der Saison waren die Eisdiscos im November mit 500 Besuchern und am letzten Samstag mit immerhin noch knapp 250 meist jugendlichen Gästen, die ihre Runden im Eisstadion zu fetziger Musik und Discobeleuchtung drehten.
Der besucherstärkste Tag war der Samstag, 22. November, der Tag der ersten Eisdisco mit insgesamt 700 Gästen. „Das ist dann schon ein Tag, an dem Stadion und Personal vor Ort an seine Grenzen stoßen, weil bereits nachmittags fast alle Schlittschuhe ausgeliehen waren, diese bis zur Eisdisco gereinigt, desinfiziert und einsortiert werden mussten und abends bis auf einige kleine Kindergrößen wieder restlos ausgegeben wurden. Nach dem Ende der Eisdisco waren die Schlittschuhe dann in einer Nachtschicht von den Kollegen wieder für den Eislauf am Sonntagvormittag vorzubereiten. Das funktioniert nur, wenn Kassenpersonal und Eismeister den Schlittschuhverleih unterstützen, obwohl diese an solchen Tagen mit ihrer eigentlichen Arbeit ebenfalls deutlich stärker als sonst gefordert sind. Insgesamt hat es trotz einiger Krankheitsfälle, die immer wieder zu personellen Engpässen führten, sehr gut gepasst.“ so Stefan Bratzdrum.
Während in den letzten Jahren und auch noch am Anfang der Saison stets der Samstagabend der besucherstärkste Eislauf war, ging bereits im Dezember die Anzahl der meist jugendlichen Eisläufer deutlich zurück und erholte sich bis zum Ende der Saison auch nicht mehr. Dafür kamen umso mehr Familien mit ihren Kindern an den Nachmittagen ins Eisstadion. Die Sicherheitswacht sorgte zuverlässig am Samstagabend dafür, dass es keine Probleme gab und alle Eltern ihre Kinder mit einem guten Gefühl für einige Stunden alleine lassen konnten.
Was passiert jetzt nach der Wintersaison. Seit Mitte März beginnt wie in jedem Jahr die Vorbereitung auf die Freibadsaison. Wenn der Wettergott mitspielt und keine größeren technischen Probleme auftreten, wird natürlich wieder der 1. Mai als erster Freibadöffnungstag anvisiert.