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Stadtblatt Trostberg an der Alz
Ausgabe 3/2026
Trostberger Fenster
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Trostberger Fenster

Irmi Janker

Ein kreativer Dialog mit dem Alltag

„A Blattl Papier, a Stückl Papperdeckl, a Leinwand und a Farb, dann geht’s mir guad“, sagt Irmi Janker und bringt damit ihre Leidenschaft auf den Punkt. Die Trostberger Ruheständlerin hat erst vor wenigen Jahren die Malerei für sich entdeckt – und seitdem ist sie nicht mehr davon losgekommen.

Ohne große Vorbereitung setzt sie sich hin, greift zu Pinsel und Farbe und lässt ihrer Kreativität freien Lauf. „Es macht mir viel Freude, mein Erleben vom Alltag, meine Träume und meine Ansicht von der Gesellschaft künstlerisch auszudrücken. Da ist etwas Ungezügeltes, Wildes, das zum Ausdruck drängt“, erzählt sie.

Ihre Werke entstehen auf Papier, Karton oder Leinwand – alles wird zur Bühne für ihre Ideen. „Es ist ein lebendiger Prozess, der mich antreibt“, beschreibt Janker ihre künstlerische Arbeit. Für sie ist Malerei ein Weg, ihre Gefühle und Gedanken sichtbar zu machen, quasi ein kreativer Dialog mit dem Alltag.

Foto: Irmi Janker

Trostberger Fenster im April

Elfie Anneser

Portraitarbeit ist Liebesbeweis.

Für Menschen, Landschaften und Tiere. Manchmal sogar für einen selbst.

„Von der schnellen Skizze bis zur ausführlichen Malerei versuche ich immer wieder, das Wesen meines Gegenübers, meines Objekts zu erfassen. Weil mir spontan eine Situation so gut gefällt, weil ich jemandem etwas schenken will, was ihm wichtig ist oder weil ich mich gründlich mit jemandem auseinandersetzen will. Auf alle Fälle will ich etwas festhalten und dabei gleichzeitig meine Sicht beschreiben.

Ob das mit Pinsel, Ton oder bloß mit Kugelschreiber geschieht, ist natürlich abhängig von der Situation, muss aber den Ausdruck nicht schmälern.

Auf alle Fälle beschreibt das Portrait meine Beziehung zu meinem Gegenüber, der ich mit großem Ernst oder mit spontaner Leichtigkeit begegne.

Ich freue mich, Ihnen hier einen kleinen Ausschnitt meiner Portraitarbeit zeigen zu können.“

Foto: Elfie Anneser