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Stadtblatt Trostberg an der Alz
Ausgabe 5/2026
Das Rathaus
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Das Rathaus

Bürgermeister Schleid (links) mit den scheidenden Stadträten (von links) Franz Sedlmayer (SPD), Irmgard Leineweber (CSU), Markus Fischer (CSU), Franz Xaver Obermayer (FW), Nina Boxhammer (Grüne), Eva Gröbner (FW), Waltraud Huber (Grüne), Martina Knott (Grüne), Ernst Schilder (SPD); Foto: Stadt Trostberg

Stadt ehrt scheidende Stadtratsmitglieder und Bürgermeister Schleid

In würdigem Rahmen verabschiedete der Stadtrat in der letzten Sitzung der Legislaturperiode neun ausscheidende Stadträtinnen und Stadträte. Die Atmosphäre war geprägt von Dankbarkeit, Respekt und spürbarer Wertschätzung für Menschen, die über viele Jahre hinweg Verantwortung übernommen und das öffentliche Leben der Stadt mitgestaltet haben.

Die Verabschiedung übernahm der noch amtierende Bürgermeister Schleid. In seinen persönlichen Worten hob er die Verdienste jedes Einzelnen hervor, erinnerte an prägende Projekte, schwierige Entscheidungen und an die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die oft im Hintergrund stattfinden, aber das Fundament einer funktionierenden kommunalen Demokratie bilden. Die scheidenden Ratsmitglieder hätten, so betonte er, „Spuren hinterlassen, die bleiben“.

Als Zeichen des Dankes überreichte Schleid traditionell den „Pienzenauer“, eine Porzellanfigur, die in Trostberg seit vielen Jahren als besondere Auszeichnung für kommunalpolitisches Engagement gilt.

Dann folgte der emotionalste Teil des Abends: Die Verabschiedung von Bürgermeister Karl Schleid. Zweite Bürgermeisterin Penn würdigte ihn mit sehr persönlichen, wertschätzenden Worten. Sie erinnerte an seine Beharrlichkeit auch in schwierigen Zeiten und an seine Fähigkeit, Menschen mitzunehmen und zu verbinden. Ihre Rede machte deutlich, wie stark sein Wirken als erster Bürgermeister die Stadt über viele Jahre geprägt hat.

Bürgermeister Schleid bedankte sich herzlich bei seiner Stellvertreterin und auch bei den Fraktionen für die jahrelange gute Zusammenarbeit sowie ihre guten Wünsche. Der Abschied falle ihm nicht leicht, so Schleid, aber er sei zuversichtlich, dass der Stadtrat weiterhin mit „Weitblick und Verantwortungsbewusstsein handeln“ werde. Verlassen könne man sich dabei auf die engagierte Stadtverwaltung, der der scheidende erste Bürgermeister zum Abschied ebenfalls herzlich dankte.