Mit der Baumaßnahme „Sanierung des Gebäudes Marienplatz 6“ („Pfarrer-Huber-Haus“) der St. Andreas Pfarrkirchenstiftung werden auch die an den öffentlichen Durchgang vom Marktmülleranger zum Marienplatz angrenzenden Freiflächen neugestaltet, u.a. muss eine Stützmauer saniert werden. Eine Landschaftsarchitektin informierte den Stadtrat über die Ausgangssituation und Entwicklungsmöglichkeiten hinsichtlich der öffentlichen Flächen nördlich des Marktmülleranger sowie der Fußwegverbindung zum Marienplatz/Durchgang „Rechlhaus“. Der Stadtrat beschloss, hier nicht in nähere Planungen einzusteigen.
Die Bauarbeiten zur Sanierung des Fußgängersteges an der Eisenbahnbrücke wurden beschränkt ausgeschrieben. Es ging nur ein Angebot ein. Entsprechend dem Vorschlag des Ingenieurbüros beschloss der Stadtrat die Aufhebung der Ausschreibung, da kein wirtschaftliches Ergebnis erzielt wurde. Die Maßnahme soll im Herbst 2025 mit längerem Ausführungszeitraum für 2026 erneut ausgeschrieben werden.
Für die Schulhauserweiterung wurden die o.g. Gewerke im offenen Verfahren gemäß der VOB/A – EU europaweit ausgeschrieben. Der Stadtrat beschloss die Auftragserteilung an das jeweils wirtschaftlichste Angebot (brutto):
Baumeisterarbeiten: Firma Mayer Hoch- und Tiefbau, Ruhpolding; 1.525.520,92 €
Elektrotechnische Anlagen: Firma Elektro Maier, Kirchweidach; 504.589,50 €
Heizungstechnische Anlagen: Firma Kroner, Trostberg; 150.378,02 €
Sanitärtechnische Anlagen: Firma Harrer, Pfarrkirchen; 231.548,72 €
Lüftungstechnische Anlagen: Firma Huber & Co., Freimehring; 371.777,42 €
Die Bauarbeiten zur Sanierung der Kunststoffflächen auf Laufbahnen und Allwetterplatz wurden beschränkt ausgeschrieben. 5 Angebote wurden abgegeben. Der Auftrag wird gemäß Beschluss des Stadtrats an die Fa. Arena Sportbodensysteme, Herford, zum Angebotspreis von 79.089,78 € brutto vergeben.
Die Durchführung der Kanalinspektion im Bereich Wimm und Deinting wurde beschränkt ausgeschrieben. Zwei Angebote gingen ein. Aufgrund der erheblichen Überschreitung des verfügbaren Haushaltsansatzes wird die Ausschreibung aufgehoben. Die Maßnahme soll mit präzisierter Leistungsbeschreibung erneut ausgeschrieben werden.
Im Vollzug der bestehenden Zielvereinbarungen für den Postsaal und die Musikschule wurden die dafür vorgesehenen Jahresberichte für den zurückliegenden Berichtszeitraum von der Leiterin des Kulturamts, Frau Dr. Johanna Steiner und dem Leiter der Musikschule, Herrn Martin Steinack erläutert. Die Berichte für das Jahr 2024 wurden vom Stadtrat zur Kenntnis genommen.
Die Unterrichtsgebühren für die Musikschule Trostberg werden an die Kostenentwicklung angepasst. Der Stadtrat verabschiedete eine Änderung der Gebührensatzung für das Schuljahr 2025/26 ab 01.09.2025 (siehe diese Ausgabe des Stadtblatts).
Bei den diesjährigen Bürgerversammlungen in Trostberg (13.02.2025) und Lindach (18.02.2025) sowie in der Seniorenbürgerversammlung am 12.03.2025 in Trostberg wurden verschiedene Themen aufgegriffen. Der Stadtrat wurde über den aktuellen Sachstand informiert. Es wurden folgende Themen angesprochen: Defibrillatoren, historische Aufarbeitung Nationalsozialismus in Trostberg, Bushaltestelle Altwäschhausen, Schulbus Moosham, Geschwindigkeitsbegrenzung/Verkehrsspiegel „Oberwimm“, Gehweg Gabelsberger Straße sowie Ampelschaltung B299.
Für die Ausbesserung an der Fassadenfläche am Anwesen Vormarkt 1 wurde eine Zuwendung nach dem kommunalen Förderprogramm der Stadt Trostberg in Aussicht gestellt.
In den zurückliegenden Jahren und bis heute gehen bei der Stadtverwaltung– insbesondere von Kunden des Wertstoffhofes in der Söldenhofstraße – immer wieder Beschwerden über die Verkehrssituation im Bereich des Gewerbegebietes Hagenau ein.
In Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizeiinspektion hat das Ordnungsamt seither mittels Beschilderung und Bodenmarkierungen Flächen für den ruhenden LKW-Verkehr, sowie an neuralgischen Punkten auch Parkverbotsbereiche ausgewiesen mit dem Ziel, Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses und der Übersicht bzw. Verkehrssicherheit zu verhindern. Dennoch kommt es phasenweise weiterhin zu merklichen Verkehrsbehinderungen.
Seitens der Verwaltung wurden daher verschiedene weitere Vorschläge für denkbare Verbesserungen der Verkehrssituation geprüft.
Nach Beratung der verschiedenen Vorschläge beschloss der Bauausschuss, eine Empfehlungsbeschilderung zum Anfahren des Wertstoffhofes über die längere und weniger konfliktträchtige „Westspange“, vorbei an der Entsorgerfirma und dem früheren Metzgerei-Gelände anzubringen und die Rückleitung über dieselbe Route durch vorgegebene Fahrtrichtung bei Ausfahrt aus dem Wertstoffhofgelände mit Verkehrszeichen 209-10
anzuordnen.
17. Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung des Bebauungsplanes "Anning Mitte - West"
Von der Stadt Traunreut erging an die Stadt Trostberg eine Beteiligung als Nachbarkommune in den Verfahren zur 17. Änderung des Flächennutzungsplanes und der Erweiterung des Bebauungsplanes „Anning Mitte – West“. Es handelt sich um die zweite bzw. reguläre Behördenbeteiligung an den o. g. Bauleitplanverfahren.
Relevante Interessen der Stadt Trostberg werden durch die bezeichneten Planungen nach Beurteilung der Verwaltung nicht tangiert. Der Bauausschuss nahm die Bauleitplanung der Stadt Traunreut zur Kenntnis. Einwände werden nicht erhoben.
Im Stadtblatt wird auszugsweise aus den Sitzungen berichtet. Die Niederschriften der öffentlichen Stadtrats- und Ausschusssitzungen finden Sie in unserem Ratsinformationssystem unter https://stadt-trostberg.ris-portal.de/