Im Verfahren zur Änderung des Bebauungsplanes Nr. 38 Sondergebiet „Landhandel Huber“ Benetsham erfolgte zwischen 26.05.2025 bis einschließlich 26.06.2025 die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden.
Nach Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen bzw. der Überarbeitung des Planentwurfes, wurde dieser gebilligt und die förmliche Auslegung für die Dauer eines Monats beschlossen.
Die Reinigungsleistungen für die oben bezeichneten Einrichtungen sollen neu vergeben werden. Sie wurden europaweit ausgeschrieben. Insgesamt haben 7 verschiedene Bewerber ein Angebot für eines oder mehrere der drei Lose fristgerecht abgegeben. Für Los 1 und 2 wurde das wirtschaftlichste Angebot wurde von der Firma Münchener Gebäudereinigung K.E. Müller GmbH aus Kirchheim mit Angebotssumme von rd. 220.000 € pro Jahr abgegeben. Den Auftrag für die Glasreinigung erhielt die Firma GBS aus Traunreut mit einer Angebotssumme von rd. 12.000 € pro Jahr.
Der Stadtrat wurde durch die pädagogische Leiterin der Rasselbande vom Kooperationspartner über die Entwicklungen des städtischen Kinderbetreuungsangebots „Rasselbande“ im Berichtszeitraum 2024/25 informiert.
Herr Robert Liedl berichtete dem Gremium über seine Tätigkeit als Trostberger Stadtheimatpfleger im vergangenen Jahr. Ein Schwerpunkt der Tätigkeit lag in der Umsetzung des Leaderprojektes Wandergebiete Trostberg. Auch im „Freundeskreis Heimatpflege“ ist Stadtheimatpfleger Liedl gut vernetzt. An einem Vernetzungstreffen zur Erfassung der mundartlichen Form der Ortsnamen in Bayern hat der Stadtheimatpfleger teilgenommen. In Kooperation der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der bayerischen Akademie der Wissenschaften mit dem Verband für Orts- und Flurnamenforschung in Bayern e.V. entstehen seit 2021 Mundartaufnahmen der bislang noch nicht erfassten Ortsnamen in Bayern. Auch das Jubiläum des 400. Todestages von Adam Gumpelzhaimer erwähnte Herr Liedl. Diesbezüglich war er in Augsburg an den Originalschauplätzen aus dem Leben des gebürtigen Trostbergers unterwegs und ging auf interessante Spurensuche. Im November 2025 soll ein Jubiläumskonzert im Postsaal Trostberg stattfinden. Drei Stadtführungen wurden im Jahr 2024 durchgeführt. Auch eine Stadtführung mit ukrainischen Schülern war darunter zu verzeichnen.
Der Stadtrat nahm den Tätigkeitsbericht zur Kenntnis und dankte Herrn Liedl für sein Engagement.
Im Vollzug der bestehenden Zielvereinbarungen für die städtischen Kindergärten wurden die dafür vorgesehenen Jahresberichte für den zurückliegenden Berichtszeitraum von der Leiterin der KiTa Regenbogen, Frau Christine Eckert-Fix, sowie der Leiterin des Integrationskindergartens, Frau Luise Basana, erläutert. Die Berichte für das Jahr 2024 wurden vom Stadtrat zur Kenntnis genommen.
Nach § 4 Abs. 2 Nr. 2 des Gesetzes zur Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze besteht für Kommunen mit weniger als 100.000 Einwohnern bis zum 30.06.2028 die Verpflichtung, eine Planung darüber erstellen zu lassen, wie die Wärmeversorgung in der Gemeinde/Stadt für die Zukunft (Zieljahr 2045) klimaneutral ausgestaltet werden kann. Dazu werden insbesondere Gebiete mit dezentraler Wärmeversorgung und bestehende Wärmenetze auf ihre Um- und Ausbaumöglichkeiten hin untersucht. Da für die Stadt Trostberg frühzeitig Fördermittel für die kommunale Wärmeplanung gesichert werden konnten, wurde mit Beschluss des Stadtrats vom 25.09.2024 das Ingenieurbüro ING Kess beauftragt, ein Konzept für die künftige Wärmeversorgung im Stadtgebiet zu erarbeiten. Die vorläufigen Ergebnisse dieser umfassenden Untersuchung für die Stadt Trostberg wurden vom Ingenieurbüro ING Kess dem Stadtrat präsentiert.
Dem Stadtrat wurde eine Terminübersicht zu den im Jahr 2025 laufenden und insbesondere im Investitionsprogramm eingeplanten Maßnahmen vorgelegt, aus der jeweils der Stand der Planung und Bearbeitung ersichtlich ist. Die vorgelegte Baustandsübersicht wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.
Der Stadtkämmerer setzte den Stadtrat über die Haushaltslage 2025 zum Stand 30. Juli 2025 in Kenntnis. Aufgrund Art. 68 Abs. 1 i.V.m. Art. 63 ff. GO hat die Stadt Trostberg eine Nachtragshaushaltssatzung erlassen.
Auf Grund einer Änderung der Bayerischen Bauordnung ist die „Satzung der Stadt Trostberg über die Herstellung von Stellplätzen und Garagen und deren Ablösung (Stellplatz- und Garagensatzung)“ zu ändern. Die Stadt Trostberg beansprucht die Bestandsschutzoption gemäß Art. 83 Abs. 5 Satz 2 BayBO und ändert die Anlage zu § 3 Abs. 1, 2 und 3 der Stellplatz- und Garagensatzung. Die Höchstzahlen werden gemäß der bayerischen Garagen- und Stellplatzverordnung angepasst. Die Änderungssatzung wurde durch den Stadtrat einstimmig beschlossen (Veröffentlichung der Satzung in dieser Ausgabe des Stadtblatts).
Im Rahmen der Beratungen zum Haushalt 2025 legte die Freiwillige Feuerwehr Lindach einen Antrag auf Ersatzbeschaffung des bestehenden Löschfahrzeugs (LF) 8/6 in ein LF 10 vor. Über den Landesfeuerwehrverband soll ein Pilotprojekt gestartet werden, bei dem eine größere Zahl von LF 10 gemeinsam beschafft wird. Es besteht die Hoffnung, dass durch eine zentrale Beschaffung Kosten eingespart werden können. Der Stadtrat beschloss, dass versucht werden soll, am Pilotprojekt zur zentralen Ausschreibung von LF 10 beteiligt zu werden.
Im Stadtblatt wird auszugsweise aus den Sitzungen berichtet. Die Niederschriften der öffentlichen Stadtrats- und Ausschusssitzungen finden Sie in unserem Ratsinformationssystem unter https://stadt-trostberg.ris-portal.de/