Foto: Richard Gallinger
Foto: Stadtmuseum Trostberg
Vier Trostberger Künstlerinnen. Vier unterschiedliche Handschriften. Ein gemeinsamer Titel: Ambivalenz / Dazwischen.
Die Ausstellung von Joelle Sutter, Katharina Limmer, Caroline Blüml und Alexandra Limberger versammelt Positionen, in deren Fokus das Individuum im Spannungsfeld zu sich und seiner Umwelt steht. Das Spektrum der Arbeiten reicht von Malerei, Zeichnung und Fotografie bis hin zu Videoinstallationen. Dabei behandeln die Künstlerinnen das Widersprüchliche, das Unabgeschlossene und das Mehrdeutige.
Die Arbeiten verbindet die Offenheit für Ambivalenz und das Interesse am Uneindeutigen, im Bewusstsein, dass Bedeutung oft erst im Dazwischen entsteht. Aus vier verschiedenen Perspektiven nähern sich die Künstlerinnen dem an, was sich der Eindeutigkeit entzieht.
Fotos: Joelle Sutter, Katharina Limmer, Caroline Blüml und Alexandra Limberger
Veranstalter: Arbeitsbereich Kultur der Stadt Trostberg
Eintritt frei
Richard Gallinger, ehemaliger Kraftwerksmeister im Carowerk, spannt in seinem bildreichen Vortrag einen weiten Bogen von der Entstehung des Alztales am Ende der letzten Eiszeit über das Leben und Treiben der Menschen an der Alz durch die Jahrhunderte und ihre wiederkehrenden Probleme mit den Hochwassern des ungebändigten Flusses.
Technische Entwicklungen im 19 Jahrhundert erschlossen neue Möglichkeiten. Wie es schließlich Anfang des 20. Jahrhunderts zu einer Regulierung der Alz kam, welche Rolle der Kunstmühlenbesitzer Johann Rieger, die Alz-Genossenschaft, die BASF und die Bayerischen Stickstoffwerke AG dabei spielten und wie sich unsere Region zu einem bedeutenden Industriestandort in Südostbayern entwickelt hat, steht im Zentrum der Ausführungen, die teilweise von Drohnenaufnahmen begleitet werden.
Veranstalter: Stadtmuseum Trostberg
Eintritt frei.
Die Geschichte Trostbergs ist seit jeher durch die Alz geprägt. Sie war Lebensader, wesentliche Ressource und Existenzbedrohung zugleich. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war sie ein Wildfluss mit breitem Bett und vielen Nebenarmen. Ihre Wasserkraft war Grundlage für viele Handwerke in Trostberg wie Mühlen, Sägen, Gerberei und Tuchmacherei. Doch immer wieder verursachten die Hochwasser auch große wirtschaftliche und existenzielle Schäden. Ausbau und Regulierung der Alz im frühen 20. Jahrhundert schufen die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Industrie in Südostbayern und veränderten die Gestalt des Flusses stark. Die Ausstellung zeigt in anschaulichen Karten, Bildern und zeitgenössischen Beschreibungen Gestalt, Wirkung und Nutzung der Alz in den vergangenen Jahrhunderten.
Donnerstag, 15 bis 18 Uhr
Freitag, 10 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Samstag, 10 bis 18 Uhr
Sonntag, 10 bis 18 Uhr
Veranstalter: Stadtmuseum Trostberg
Eintritt frei.