Alte Grenzmauer zwischen Fürstprobstei Berchtesgaden und Bayern – Reste der Passbefestigung von 1194
Grenzsteine, aufgestellt 1851 im Zuge der Grenzregulierung
die Geschichte einer Grenze, die sich den sich ändernden politischen Gegebenheiten anpasste.
Seit 1810 gehörte Salzburg zu Bayern, 1816 dann abgetreten nach Österreich – Berchtesgaden blieb bei Bayern: So musste man, um über den Pass Hallthurm nach Berchtesgaden zu gelangen, österreichisches Staatsgebiet überqueren. Wegen der hohen Transitzölle für die Salzfuhrwerke aus Berchtesgaden änderte sich die Route des bayerischen Salzhandels über die Schwarzbachwacht – ein riesengroßer Umweg mit viel Zeitverlust. Bayern und Österreich einigten sich schließlich 1851 auf eine Grenzregulierung mit dem Resultat: die Straße von Reichenhall über den Pass Hallthurm nach Berchtesgaden verlief jetzt ausschließlich über bayerisches Gebiet.
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