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Infoblattl Teisendorf
Ausgabe 12/2024
Teisendorf
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Stachelbier

Das Schmiedehandwerk am heißen Feuer – eiskaltes Bier in der Winterszeit wollte nicht so recht passen. Glühendes Eisen in Form eines Stachels, eines Ringes oder einer ausgeschmiedeten Spitze brachte Abhilfe – und glühendes Schmiedefeuer und geschmiedetes Eisen zum Stacheln fand sich in der Werkstatt, oder – wie bei den Schmieden üblich – ließ sich einfach selber herstellen. Damit wärmten die „starken Männer“ an den Ambossen ihr Bier an. Mit der Zeit jedoch verlor es sich.

Heute kommt das „Stachelbier“ zu adventlich-weihnachtlich-kalten Märkten stark in Mode. Das kurze Eintauchen eines glühenden „Stachels“ (Eisens) wärmt das Bier leicht an und die sich lösende Kohlensäure schäumt cremig-weich auf. Zum Bierstacheln eignen sich besonders gut Biere mit einem hohen Malzgehalt und viel Restzucker. Der Restzucker karamellisiert und entwickelt den süßlichen Geschmack – ein Genuss …