R.F.: „Bäuerliches Leben in Miniatur“ – die Ganzjahreskrippe in Piding! Nicht nur zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr über z.B. als „Schlechtwetterprogramm“ äußerst interessant. In Miniatur dargestellt das bäuerliche Leben in Arbeit und Freizeit, in gelebten Glauben und Kultur. Sich ständig ändernde Bilder einer Schulklasse, einer Bauernhochzeit oder das Gebet am Wegkreuz … und dazu die bäuerliche Struktur einer Ansiedlung am Berghang: Die Bäuerin beim Brotbacken, der Bauer beim Holzmachen, die Austragsbäuerin geht zum Rosenkranz, der Postbote bringt die Post … und der Schmid beschlägt ein Pferd. Die Schmiede erzählt beim näheren Hinschauen eine kleine Geschichte, so wie sie unter vielen anderen Wally Nitzinger – die alles in liebevoller Kleinarbeit selber erstellt hatte – so gerne erzählte: Der Bauer kommt mit seinem Pferd zur Schmiede. Während des Beschlagens verliert das Pferd einen Rossapfel. Da das Pferd Hafer frisst, kommen hier einige Körner wieder ans Tageslicht und das nutzen die Hühner zu einer kleinen Mahlzeit.
Vom ursprünglichen Aufstellungsort im Bauernhof der Wally Nitzinger in Wannersdorf findet die Krippenlandschaft 2012 eine neue Heimat in Piding – liebevoll betreut von Peter Freimanner mit seinem Krippenbauer-Team.
Die Krippe ist zu sehen in Piding - Touristinfo, Petersplatz 2 im 1. Stock
Bildbeschriftung:
Bäuerin beim Brotbacken und die Austragsbäuerin geht zur Kapelle zum Rosenkranz
In der Schmiede
Die Musikkapelle führt den Hochzeitszug an
Foto RoHa-fotothek Fürmann
Text Fürmann