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Infoblattl Teisendorf
Ausgabe 7/2026
Teisendorf
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Die Schellenberger Eishöhle im Untersberg

Die nicht zu unterschätzenden Weiten des Untersberg; auf dem Weg von der Bergstation hinunter in die Mittagscharte

Die in den Fels gehauenen Stufen im Verlauf des Thomas-Eder-Steig

Der Aufstieg von Marktschellenberg aus über die Toni-Lenz-Hütte (1.450 m)

Markus Preinfalk – einer der zahlreichen Führer

Markus Preinfalk bei seiner Führung in der Eishöhle

Beni Krammer mit großem Interesse bei der aufschlussreichen Führung im „Eis“

Die restlichen Bilder zeigen das Innere der Eishöhle

Alle Bilder nicht KI-generiert – Fotos mit einer Fotokamera erstellt

Eisigkalt – einmalige Faszination in den Tiefen des Untersberg

Der mächtige Untersberg – ein Berg voller Geschichte und Geschichten; der Berg, den der Dalai Lama im Jahr 1992 als "Herz-Chakra Europas" beschrieb; der Berg, der mit seinen vielen Gipfeln Bayern und Österreich verbindet; der Berg, der als mächtiger Gebirgsstock mit seinen riesigen Ausmaßen von ca 70 km2 eine seinesgleichen suchende Anzahl an bekannten und aber auch bis heute nicht erforschten Höhlen aufweist.

Eine dieser Höhlen lässt sich den ganzen Sommer über (von Mitte Mai bis Mitte Oktober) besichtigen: die Schellenberger Eishöhle – erreichbar in einem anstrengenden, nicht zu unterschätzenden, Trittsicherheit, Bergerfahrung und Kondition erfordernden Weg hinauf von Marktschellenberg; oder von der Untersbergbahn-Bergstation hinunter über den ebenfalls nicht zu unterschätzenden und mit den 450 Stufen ebenfalls Kondition und Bergerfahrung erfordernden Thomas-Eder-Steig. Der damals größte Alpine Steig – in zwei Bauabschnitten vom 15. Mai bis 1. Oktober 1934 und vom 17. Juni bis 1. Oktober 1935 fertiggestellt – legt er sich mit einer Länge von 320 Metern und einem Höhenunterschied von 130 Metern in seiner Wegführung so an die Felswand an, Steinschläge nahezu auszuschließen.

Bei der angebotenen Führung in die tiefen der Schellenberger Eishöhle einzutauchen (täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr immer zu jeder vollen Stunde) zeigt sich schon auf den ersten Metern die Wichtigkeit warmer Kleidung. In der auf 1.570 m Höhe gelegenen Höhle steigt die Temperatur auch im Sommer nur auf um die Null Grad. Überaus faszinierend die Formationen des Eises und dabei die sich folgernde Erkenntnis zu den erlebten Dimensionen der Zeiten: Ein Teil des gefrorenen Nasses „erlebte“ bereits Christi Geburt. Um das Alter zu ermitteln nehmen die Forscher teilweise die im Eis eingeschlossene Blätter, denn diese geben in den heute möglichen Analysen das genaue Alter der jeweiligen Schicht preis.