Die gut gefüllte Mehrzweckhalle mit zahreichen Gästen.
Die Hüpfburgen vor dem Ansturm der Kinder.
„Dorffest 2023 – Heiß war’s und schee war’s …“ – so lautete vor drei Jahren die Überschrift im Gemeindereport nach dem, bezüglich Temperatur, bisher wohl heißesten Dorffest in Piding.
Heiß war es diesmal zwar nicht, und auch das Wetter zeigte sich zunächst nicht von seiner zuverlässigsten Seite. Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch.
Weil der Wetterbericht im Vorfeld eher wechselhaft aussah, entschloss sich die Freiwillige Feuerwehr Piding, das diesjährige Dorffest in der Mehrzweckhalle auszurichten. Eine gute Entscheidung: So war für alle Fälle vorgesorgt, und das Fest konnte in bewährter Weise stattfinden.
Auch in diesem Jahr kamen wieder viele Besucherinnen und Besucher zusammen – Einheimische ebenso wie Gäste aus nah und fern. Nach und nach füllten sich die aufgestellten Tische und Bänke, und bald war in der Halle zu spüren, was ein Dorffest ausmacht: gute Gespräche, Musik, gemeinsames Essen und ein unkompliziertes Miteinander.
Für die jüngsten Gäste wurde ein Teil der Halle eigens als Spielbereich gestaltet. Besonders die Hüpfburgen kamen gut an – passend zu Blaulichtorganisationen einmal in Form eines Feuerwehrhauses mit eingebauten Löschwasserstrahlrohren und einmal als Rettungswagen. Damit war auch für die Kinder einiges geboten, während die Erwachsenen Zeit zum Ratschen und Genießen hatten.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die Feuerwehr bot eine reichhaltige Auswahl an warmen und kalten Speisen, dazu passende Getränke für jeden Geschmack. In den späteren Abendstunden öffnete außerdem die Bar und rundete das Angebot mit verschiedenen Mischgetränken ab.
Musikalisch wurde das Fest zunächst von der Pidinger Jungmusi begleitet, anschließend spielte die Musikkapelle Piding auf. Damit bekam der Abend genau den passenden Klang: vertraut, heimatlich und gut geeignet, um beisammenzusitzen.
Da sich das Wetter am Ende doch deutlich besser entwickelte als ursprünglich befürchtet, nutzten viele Gäste zwischendurch die Gelegenheit, vor und rund um die Halle frische Luft zu tanken. Bei kühler Abendstimmung, guten Gesprächen und einem Getränk in der Hand ließ es sich auch draußen gut aushalten.
Ein solches Fest gelingt natürlich nicht von selbst. Ob beim Aufbau, beim Abbau am nächsten Morgen nach einem langen Abend, in der Küche, an der Schänke, an der Bar, beim Spülen oder beim Bedienen – überall waren viele helfende Hände im Einsatz.
Die Freiwillige Feuerwehr Piding bedankt sich daher herzlich bei allen Vereinsmitgliedern, ihren Familien und allen weiteren Helferinnen und Helfern und natürlich unseren Gästen, die alle zusammen zum Gelingen des Dorffestes beigetragen haben. So wurde das Fest auch in diesem Jahr wieder zu einem schönen Treffpunkt für die ganze Gemeinde.
Text und Fotos: Peter Kaeswurm