Die Gemeinde Piding beginnt im August 2026 mit der umfassenden Sanierung der Ahornstraße.
Die rund 600 Meter lange Baustrecke reicht von der Kreuzung Auenstraße im Norden bis zum Einschleifer der B 20 im Süden. Der voraussichtliche Baubeginn ist für die Kalenderwoche 35 ab dem 24. August 2026 vorgesehen. Ausgeführt werden die Bauarbeiten von der Swietelsky Baugesellschaft mbH, Niederlassung Traunstein.
Bei der Maßnahme handelt es sich nicht nur um eine Erneuerung der Fahrbahn. Gleichzeitig werden die Gehwege sowie große Teile der unterirdischen Infrastruktur neu gebaut. Dazu gehören der Schmutzwasserkanal mit den dazugehörigen Hausanschlüssen, die Hauptwasserleitung, die Straßenentwässerung mit neuen Sickeranlagen sowie Leerrohre für die künftige digitale Infrastruktur. Auch das Stromnetz wird in weiten Bereichen erneuert. Die Telekom plant zudem die Verlegung einer Glasfaserleitung und die Erschließung der angrenzenden Grundstücke.
Die Arbeiten erfolgen in drei Bauabschnitten. Der erste Abschnitt beginnt an der Auenstraße und reicht bis etwa zur Mitte des Hagebau-Parkplatzes. Dieser Abschnitt soll bis Ende November 2026 fertiggestellt werden. Die Bauabschnitte zwei und drei - vom Hagebau-Parkplatz über die Birkenstraße bis zum Einschleifer der B 20 - folgen ab dem Frühjahr 2027. Der Abschluss der gesamten Maßnahme ist für November 2027 vorgesehen.
Während der Arbeiten muss die Ahornstraße für den Durchgangsverkehr abschnittsweise vollständig gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die B 20. Die Erreichbarkeit der anliegenden Wohnhäuser und Gewerbebetriebe soll grundsätzlich aufrechterhalten werden. Dies gilt insbesondere für den Kunden- und Lieferverkehr.
Penny und Hagebau bleiben während der gesamten Bauzeit erreichbar. Im ersten Bauabschnitt erfolgt die Zufahrt aus Richtung B 20. Während der Bauabschnitte zwei und drei sind beide Betriebe aus Richtung Auenstraße erreichbar. Die Zufahrtsmöglichkeiten werden entsprechend ausgeschildert.
Auch Rettungsdienst und Feuerwehr können die Grundstücke jederzeit erreichen. Falls einzelne Zufahrten vorübergehend nicht nutzbar sind, werden die Betroffenen rechtzeitig durch die ausführende Firma Swietelsky informiert.
Die Müllabfuhr bleibt ebenfalls gewährleistet. Sollte eine direkte Anfahrt zeitweise nicht möglich sein, werden Sammelpunkte eingerichtet und die Mülltonnen dorthin gebracht. Zur Verringerung der Belastungen sind regelmäßige Straßenreinigungen und bei Bedarf Maßnahmen gegen Staubentwicklung vorgesehen.
Mit der Sanierung investiert die Gemeinde Piding nachhaltig in die Verkehrssicherheit, die Versorgungssicherheit und eine zukunftsfähige Infrastruktur. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Ahornstraße und ihre Gehwege vollständig erneuert sein.
Die Gemeinde bittet alle Anliegerinnen und Anlieger, Gewerbetreibenden sowie Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen und bedankt sich bereits jetzt für ihre Geduld.
Text: Sebastian Kumm, Technisches Bauamt der Gemeinde Piding