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Remagener Nachrichten
Ausgabe 26/2026
Seite 2
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Mediterranes Feeling in Remagen

Matthieu Pallas sorgte mit seinem Akkordeon für authentische Stimmung

Allerlei Schönes war im Angebot

Der Künstler scheint schon beim Entwurf für sein nächstes Werk

Aktionskünstler Kasimir unterhielt am Markt mit seinen Aktionen und sorgte dabei für viel Heiterkeit.

 

 

 

 

22. LebensKunstMarkt lockte viele Gäste an

REMAGEN. DG. Es wäre übertrieben zu sagen, dass am vergangenen Wochenende angesichts der Sommerhitze auch Überlebenskunst gefragt war, aber die hohen Temperaturen verlangten einem schon einiges ab. Aber so stellten sich denn echte mediterrane Verhältnisse ein. Denn wie hieß der Slogan gleich noch: „Ein Wochenende wie im Süden.“ Kunst und Kunsthandwerk sowie provençalisch-mediterrane Spezialitäten stehen bei dieser Veranstaltung im Mittelpunkt, die trotz der Hitze insgesamt gesehen wieder gut besucht war. Knapp 200 Ausstellende hatten ein breites Spektrum im Angebot. Erstmals nach Corona musste einigen Bewerbenden aus Platzgründen sogar abgesagt werden, wie Stadtmarketing-Chef Marc Bors erklärte. Lukullische Schmankerl wie Oliven, französische Käse oder Wurst wetteiferten mit Kunstobjekten aller Art um die Wette. Echt französisches Flair kam insbesondere dann auf, wenn Matthieu Pallas mit seinem Akkordeon durch Remagens Straßen schlenderte und dabei alte und neue Chansons zum Besten gab, spätestens dann fühlte man sich ins Nachbarland versetzt. Kunst jedweder Art regte oft zum Bewundern an, die ganze Innenstadt glich einem großen Markt und Museum. Natürlich war auch die Kulturwerkstatt mit im Boot, die eine Gemälde-Ausstellung bot. Im Pfarrheim hatte die Remagener Künstlergruppe anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens einiges Kunstvolles auf die Beine gestellt. Die örtlichen KünstlerInnen nahmen sich hierbei ganz unterschiedlicher Themen und Genres an. Mit dabei auch das Arp-Museum, wo man sich im Airbrush-Verfahren Symbole auf der Haut anbringen lassen konnte. Hinter der Kulturwerkstatt Live-Musik, und am Markt sorgte Aktions-Künstler Kasimir für einige Lacher. Für das leibliche Wohl war natürlich auch bestens gesorgt. An verschiedenen Ständen oder bei der örtlichen Gastronomie auf dem Marktplatz war für jeden etwas dabei. Die Geschäfte in der Innenstadt hatten auch ihre Türen geöffnet und machten mit ihrem speziellen Angebot auf sich aufmerksam. DRK und Feuerwehr waren auf dem Parkplatz hinter der alten Post vertreten, um im Notfall schnell zur Stelle zu sein. Eine Anreise mit dem Auto war für Leute aus Sinzig und Bad Breisig auch gar nicht nötig, denn hier gab es für eine stressfreie An- und Abreise wieder einen Shuttle-Service. Ende Juli steht mit dem Jakobsmarkt das nächste Event an. Und im August heißt es gleich fünfmal am Samstagabend „Lebendiger Marktplatz.“ Remagens Innenstadt ist also voller Leben.