BAD BREISIG. Der LegoTag in der Evangelischen Kirchengemeinde war ein voller Erfolg. Schon nach einer Woche war das Event restlos ausgebucht. Insgesamt 22 Kinder konnten einen ganzen Tag nach Lust und Vorlieben Lego bauen. 350 Bausätze mit kompletter Bauanleitung standen den Kindern von der Angebotsleitung Martina Günther zur freien Verfügung. Krankenhäuser, Rathaus, Bahnhöfe, Geschäfte, Schulen, Feuerwehren, Polizeistationen, Parkanlage mit Spielplatz, Eisdielen, Burgerläden, Busse, Straßenbahn und Züge sowie Wohnhäuser, Fahrzeuge aller Art und noch vieles, vieles mehr wurde von den Kindern konzentriert gebaut und dann auf die über 50 Legoplatten der Stadt gestellt. So entstand nach und nach eine wunderschöne Stadt aus Lego, der es an nichts fehlte. Jedes noch so kleine Detail wurde nicht nur von den Kindern bestaunt und gerne gezeigt. Die Mini-Tauben auf dem Dach oder auch den Babyflaschenwärmer im Wohnmobil, die bunten Eiskugeln in der Waffel, die Spielsachen im Sandkasten des Stadtparks, das Mädchen auf dem Fahrrad, der Junge auf dem Skateboard, die Mutter mit dem Baby im Kinderwagen, der Blumenstandwagen an der Straßenecke, der Helikopter auf dem Krankenhausdach, der Unfall mit Rettungswagen und Feuerwehr auf der Bundesstraße und unendlich viel mehr gab es unter den Kindern zu entdecken. Auch für die Kinder- und Jugendleiterin der Evangelischen Kirchengemeinde, Angelika Seger, war es ein rundherum gelungenes Projekt. Im Vordergrund stand natürlich der Spaß und das Erleben von Gemeinschaft, aber auch die Förderung von ganz entscheidenden Entwicklungen wie beispielsweise der Feinmotorik, der Konzentration, des Selbstvertrauens, der Kommunikation, des Sozialverhaltens und der Kreativität konnten an diesem Tag spielend erweitert und gefestigt werden. Als dann um 17 Uhr die Ausstellung für alle Eltern und Interessierte öffnete, war die Begeisterung groß. Die Arbeiten der Kinder wurden ausgiebig bestaunt und gelobt, viele Fotos wurden zur Erinnerung an diesen tollen und unvergesslichen Tag gemacht. Gegen 18 Uhr war es an der Zeit, sich mit dem Versprechen, dass wir das Projekt im Herbst gerne wieder anbieten, zu verabschieden.