BROHL. Anfang Mai feierte die Brohler Johannes-Kirche das 135-jährige Jubiläum der Kirchweihe. Zahlreiche Gläubige aus Brohl und Umgebung fanden sich zu diesem besonderen Anlass in dem markanten Gotteshaus ein.
Besonders erwähnenswert war die Beteiligung einer stattlichen Abordnung der Brohler Matthias-Schützen. Als weitere besondere Ehrengäste konnte die Brudermeisterin der Brohler Bruchhausenwallfahrer Petra Fußhöller eine Abordnung aus dem Wallfahrtsort Bruchhausen begrüßen. Da die Kirche in Bruchhausen an Pfingsten nach umfangreichen Renovierungsarbeiten erst wieder feierlich eröffnet wird, hatte der Kirchenvorstand von Bruchhausen anlässlich des Marienmonats Mai die Idee, die Wallfahrtsmadonna zu den Gemeinden zu bringen, die noch zu Fuß nach Bruchhausen wallfahrten, darunter auch Brohl.
Die Predigt von Pater Twinkle nahm das Weihejubiläum als Anlass, Rückblick und Blick nach vorne zu verbinden: Dank für Bewährtes, Ermutigung für neue Schritte, für eine lebendige Gemeinde, verbunden mit dem Blick auf die Verantwortung jedes Einzelnen für das Gelingen der Gemeinschaft.
An den Festgottesdienst schloss sich ein Stehempfang an, einerseits um das Kirchweihfest würdig und freudig zu feiern, andererseits aber auch als Zeichen des Dankes an Alle, die durch ihr Engagement in vielfältigster Weise dazu beigetragen haben, das kirchliche Leben in Brohl lebendig zu halten. In ungezwungener Atmosphäre hatten die Anwesenden dort Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen auszutauschen, Kontakte zu vertiefen und die Gemeinschaft zu stärken. Die Teilnehmer nahmen die Gelegenheit dankbar und gern an und machten von der Möglichkeit, untereinander ins Gespräch zu kommen, zahlreich Gebrauch.