JGV Westum vor der Kirche, in der Mitte die beiden Könige Arved Zerwas (li.) und Altkönig Wolfgang Staus
So sehen Sieger aus, die "Fähneriche" vorne in weiß
WESTUM. DG. Trotz der tropischen Temperaturen blicken die Westumer Junggesellen auf eine erfolgreiche Kirmes zurück, wie deren Präsident Andreas Kessel verlauten ließ. Der Auftakt am Freitagabend sprach bei Disco-Feeling mit gleich vier DJs mehr das Jungvolk an und war auch gut besucht. Der Samstag stand ab dem frühen Nachmittag ganz im Zeichen von Kölsche Tön. Nach dem offiziellen Fassanstich von Andreas Kessel und Westums Ortsvorsteher Mario Wettlaufer setzten DJ André und dann mit Live-Auftritten Steven Alan und Morgi Rocks das kölsche Musikprogramm gekonnt und engagiert fort. Trotz allem war sonntags um sechs Uhr die Nacht vorbei, denn bei „Reveille“ zieht der ganze Tross, lautstark begleitet von den Lähmdeuwele aus Oberbreisig, durch den Ort, um JGV-König Arved Zerwas und Alt-König Wolfgang Staus abzuholen. Die heilige Messe wurde von „Alt-Pastor“ Müller zelebriert, ehe die Blaskapelle Kesseling zum zünftigen Frühschoppen aufspielte. Etwas ruhiger ging´s dann nachmittags bei Kaffee und Kuchen zu, hier sind dann eher Familien angesprochen. Mit dem musikalischen Dämmerschoppen klang der Sonntag so langsam aus. Es war sicher gut, dass die Westumer seit einigen Jahren ein offenes Zelt aufstellen, so war wenigstens ein wenig mehr Luftbewegung spürbar. Für die Pänz gab´s dann auch das eine oder andere Highlight: Ob beim Autoscooter, einem Mini-Karussell, Enten-Angeln oder Pfeile werfen, für Abwechslung war gesorgt. Und Essen und Trinken war natürlich auch im Angebot, wobei der Alkoholkonsum angesichts der Temperaturen ein wenig moderater als sonst war. Einer der Höhepunkte ist dann montags mit dem traditionellen Schürreskarren-Rennen. Gleich fünf Teams mit teils klangvollen Namen gingen dabei ins Rennen: „Die Fähneriche“, „Westumer Königshaus“, „Der Metzger und die Sau“, „JGV-Nationalmannschaft“ und „Feuer und Flamme.“ Wenn Junggesellen am Werk sind, dann spielt das Trinken immer eine besondere Rolle. So musste zunächst ein Stubbi geext werden, bevor es mit der Schubkarre auf den Parcours ging. Einem mehr oder weniger beherzten Sprung ins erfrischende Wasserbecken, wo ein Schnäpschen zu vernichten war, folgte eine leckere Zwischenmahlzeit: Eine Reiswaffel bestrichen mit Senf, da hatte der ein oder andere schon ordentlich zu schlucken. Nach der mit Schmierseife präparierten Rutsche war mit Darts-Pfeilen ins Schwarze zu treffen, bei Fehlwurf ein leckeres Bierchen. Wer den Ball nicht in den Korb versenken konnte: ein „Murre-Mix“ zur Strafe. Bei so viel Trinken braucht es auch wieder eine entsprechende Unterlage: Ein furztrockener Toast mit viel Tabasco bestrichen war bestimmt das Richtige -oder doch nicht? Es gab hier manche Würge-Attacke. Endlich ging es im Eiltempo wieder zum Start. Die Zeitbesten bestritten anschließend Halbfinale und Finale. Sieger wurden „Die Fähneriche“ mit Caio Schäfgen/Nauel Sanzan. Platz zwei ergatterte das „Westumer Königshaus“ (Leo Burkard/Arved Zerwas), Platz drei ging an „Der Metzger und die Sau“, (Fynn Fleischer/Max Würstle). Die Moderation bei diesem Spektakel oblag wieder Robin Odenthal. Die Kirmes, oder kurz das Murrefest, hat wieder viele Westumer zum netten Miteinander zusammengebracht.
Hier noch die Gewinnlose der Tombola: GELB: 074, 578, 632, 656,658,769,865,931 und 954
GRÜN: 140, 141,708,777,918,925 und 949.
BLAU: 283, 297, 942, 959 und 999.
WEIß: 437, 455, 500 und 518.
ROT: 522, 633 und 828. Die Gewinner können sich für die Preisübergabe unter 0176 / 558 562 08 melden.