BAD NEUENAHR-AHRWEILER. Der DenkAHR e.V. hätte die Grundsteinlegung für das Zentrale Denkmal der Opfer der Flutkatastrophe gerne noch vor dem fünften Jahrestag der Flut oder am Gedenktag selbst vorgenommen. Dies ist jedoch leider nicht möglich, da vor dem Baubeginn noch notwendige behördliche und formale Voraussetzungen abgeschlossen werden müssen.
Ungeachtet dessen kommt das Projekt weiter voran. Rund 60 Prozent der erforderlichen Spendensumme sind bereits zugesichert. Der Verein arbeitet mit Nachdruck daran, die noch offenen Voraussetzungen zu erfüllen und das Denkmal zeitnah zu realisieren. Dabei wird das Vorhaben sowohl von der Stadt als auch vom Land Rheinland-Pfalz unterstützt.
Schirmherrin des Projekts ist die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, die das Vorhaben ebenfalls begleitet und unterstützt.
Jochen E. Diedenhofen, Initiator des Zentralen Denkmals und Mitglied des DenkAHR e.V.: „Ein zentrales Denkmal für die Opfer der Flut ist weit mehr als ein Bauwerk. Es ist ein Ort des Erinnerns, der Trauer, der Dankbarkeit und der Mahnung. Auch wenn wir die Grundsteinlegung nicht wie erhofft zum fünften Jahrestag vornehmen können, bleibt unser Ziel unverändert. Wir werden dieses Denkmal gemeinsam mit allen Unterstützerinnen und Unterstützern verwirklichen. Den Angehörigen der Opfer, allen Betroffenen sowie den vielen Helferinnen und Helfern sind wir dies schuldig.“