Am Rodder Maar
SINZIG. An einem sonnigen Donnerstagnachmittag im Januar unternahmen 19 Wanderfreunde des Eifelvereins Sinzig eine abwechslungsreiche Tour durch die Eifel. Die Anreise war kurz. Am Startpunkt in Waldorf begrüßte Wanderführerin Silvia Sielaff die Gruppe herzlich. Von dort führte der Weg zunächst in stetigem, leichtem Anstieg hinauf zum Bausenberg, dem am besten erhaltenen Hufeisenkrater der Eifel. Der vor rund 150.000 Jahren entstandene Vulkan ist der einzige zugängliche Hufeisenvulkan Europas nördlich der Alpen. Erst kürzlich wurde der weitgehend unversehrte Schlackenvulkan mitsamt seinem gesamten Lavastrom als Denkmalzone unter Schutz gestellt. Am Krater und entlang seines Walls konnten die Wanderer eine beeindruckende Vielfalt unterschiedlicher Biotope entdecken. Zudem bot sich ein atemberaubender Blick auf die Burg Olbrück. Nach einer kurzen Anstrengung verlief der Weg flach weiter zum Rodder Maar. Es dient nach seiner Renaturierung um das Jahr 2000 als wertvolles Naturschutzgebiet, Biotop und Naherholungsgebiet. Bei der Umrundung des Maars erinnerten noch einige verbliebene Häuschen des weihnachtlichen Wichtelweges an die vergangene Adventszeit. Weiter ging es durch das idyllische Eifeldorf Rodder, wo eine kurze Pause eingelegt wurde. Den gelungenen Abschluss der rund elf Kilometer langen Wanderung bildete ein gemütlicher Besuch in einem Café in Niederzissen, wo die Gruppe mit Kaffee und köstlichem Kuchen verwöhnt wurde. Gäste sind beim Eifelverein Sinzig jederzeit herzlich willkommen. Weitere Informationen zur Ortsgruppe finden sich im Internet unter www.ev-sinzig.de.