Keine tragfähigen Lösungen, CDU-Delegation mit MdL Petra Schneider (6.v. l.) zieht ernüchternde Bilanz
REMAGEN. Die Schließung des Krankenhauses Maria Stern in Remagen Ende November 2025 hat die Gesundheitsversorgung im nördlichen Rheinland-Pfalz spürbar verschlechtert. Sorgen über die Notfallversorgung und längere Wege prägen seither die Diskussion.
Vor diesem Hintergrund lud der Stadtrat Remagen Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) zu einer Einwohnerversammlung in die Rheinhalle ein. Rund 200 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Politik, Kommunen und der medizinischen Versorgung nahmen teil. Die CDU war mit einer großen Delegation vertreten, darunter auch die CDU-Landtagsabgeordnete und Direktkandidatin Petra Schneider.
Das Resümee der CDU zur Perspektive der medizinischen Versorgung fällt jedoch enttäuschend aus. Nach Auffassung der CDU gelang es dem Minister nicht, konkrete und tragfähige Lösungen zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in der Region aufzuzeigen.
Die CDU begrüßt den Bürgerdialog ausdrücklich, sieht jedoch sowohl die Abwesenheit der SPD-Landtagsabgeordneten bei dieser für die Region wichtigen Veranstaltung als auch die inhaltlichen Ergebnisse kritisch.
Die CDU-Verbände an der Rheinschiene und im Brohltal bekräftigen ihre Forderung nach klaren Konzepten des Landes zur nachhaltigen Sicherstellung der medizinischen Versorgung im nördlichen Kreis Ahrweiler.
Bereits am 24.11.2025 hatte der Stadtrat Remagen eine Resolution zur Erhaltung des Krankenhauses beschlossen. Die Räte in Sinzig, Bad Breisig und im Brohltal schlossen sich dieser Resolution solidarisch an.