Titel Logo
Stadtfacette Idar-Oberstein
Ausgabe 3/2026
Aus unserer Stadt
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Rotarier unterstützen erneut notleidende Menschen und Familien

Dr. Christos Zigouris - Präsident des Rotary-Clubs Idar-Oberstein, Birgit Bender - Kirchliche Sozialstation), Harald Pillny - Caritas und Dr. Karl-Heinz Platt - Gemeindienstbeauftragter Rotary-Club Idar-Oberstein (v. l. n. r.) bei der Spendenübergabe.

Einer seit Jahrzehnten gepflegten und gelebten Tradition des Rotary Clubs Idar-Oberstein folgend, wurden auch im vergangenen Jahr in der Vorweihnachtszeit bedürftige Menschen und Familien in der Region durch Geldspenden unterstützt. So übergaben Rotary-Präsident Dr. Christos Zigouris und Gemeindienstbeauftragter des Clubs Dr. Karl-Heinz Platt eine Geldspende für hilfsbedürftige Personen und Familien in Höhe von jeweils 2.000 € an Pflegedienstleiterin Birgit Bender von der Kirchlichen Sozialstation Idar-Oberstein und Harald Pillny, Dienststellenleiter des Caritasverbands.

Mit ihrem herzlichen Dank für die „langjährige, verlässliche und nachhaltige Unterstützung“ kündigten die Vertreter beider gemeinnütziger Organisationen an, die Spenden wie gewohnt in kleineren Einzelbeträgen besonders bedürftigen Personen und Familien zukommen zu lassen. Sie berichteten davon, dass die anhaltend angespannte Wirtschaftslage und stetig steigende Lebenshaltungskosten vor allem Haushalte mit geringem Einkommen hart treffen. Besonders Familien mit Kindern und alleinerziehende Mütter geraten durch steigende Kosten für Lebensmittel, Miete, Energie, Mobilität und den Schulbedarf zunehmend unter Druck. Trotz größter Sparsamkeit können die Kosten oftmals nicht mehr gedeckt werden. Verschärft wird die Lage noch, wenn der Tod naher Angehöriger, Krankheit, Pflege, Arbeitslosigkeit, Trennung bzw. Scheidung vom Partner hinzukommen. Selbst ein Arbeitsplatz bietet heutzutage oftmals keinen Schutz vor existentiellen Sorgen, sodass oftmals noch aufstockende staatliche Leistungen zwingend erforderlich sind. Im Vordergrund der alljährlichen rotarischen Hilfsaktion steht in den meisten Fällen die notwendige Beschaffung von Bekleidung, Lebens- und Pflegemitteln bis hin zu Bettwäsche und Handtüchern. Die Vertreter des Rotary Clubs betonten anlässlich ihrer Spendenübergabe, dass es eine Herzensangelegenheit und ein christliches Anliegen ihres Clubs ist, in der Vorweihnachtszeit einen Beitrag zur Linderung der Not in oftmals schwierigen persönlichen Lebenssituationen zu leisten. Leider befinden sich viele Menschen unverschuldet aufgrund unterschiedlichster Lebensumstände und Schicksale in Notlagen und sind daher zwingend auf die Hilfe und Unterstützung derer Mitmenschen angewiesen, denen es deutlich besser geht.