Bürgermeister Joachim Rodenkirch begrüßt die vielen Gäste.
Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Kulturamtsleiterin Nina Dusartz de Vigneulle und Mitorganisator Albert Klein.
Heinz Coen und Sebastian Langner begleiteten die Ausstellungseröffnug musikalisch mit Auszügen aus "Die schöne Müllerin" von Franz Schubert.
Mit großem Besucherandrang ist am 19. April 2026 die lokalhistorische Ausstellung „Mühlen im Liesertal. Eine Kultur- und Handwerksgeschichte“ in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus Wittlich eröffnet worden. Bereits zur Vernissage am Eröffnungstag kamen über 170 interessierte Gäste, sodass die Veranstaltung in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge bis auf den letzten Platz gefüllt war.
Das Ausstellungsprojekt entstand in Kooperation mit dem ehemaligen Beigeordneten und kulturell engagierten Wittlicher Albert Klein, der bereits zahlreiche Ausstellungen in der Stadt mitgestaltet hat – zuletzt „Gesellige Säubrenner – alte Wittlicher Kneipen und Lokale“.
Bürgermeister Joachim Rodenkirch begrüßte die Gäste und betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der regionalen Geschichte: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten. Die Geschichte der Mühlen im Liesertal zeigt eindrucksvoll, wie eng Handwerk, Wirtschaft und gesellschaftliches Leben miteinander verflochten waren – und wie sehr diese Orte unsere Region über Generationen hinweg geprägt haben.“
Auch Kulturamtsleiterin Nina Dusartz de Vigneulle würdigte in ihrer Eröffnungsrede die Leistungen aller Beteiligten sowie die kulturelle Bedeutung der Mühlen. Diese seien nicht nur wirtschaftliche Einrichtungen gewesen, sondern hätten über Jahrhunderte hinweg auch das gesellschaftliche Leben geprägt.
Die Ausstellung beleuchtet erstmals umfassend die Geschichte der Mühlen im Liesertal. Von der Rothmühle bis zur Schladter Mühle werden ausgewählte Standorte in Wittlich und Umgebung vorgestellt. Darüber hinaus wird die Handwerksgeschichte der Müller ebenso thematisiert wie der Einfluss der Mühlen auf Kunst, Literatur, Lieder, Sagen und Gedichte. Nicht zuletzt waren Mühlen einst wichtige soziale Treffpunkte, an denen Menschen zusammenkamen, sich austauschten, feierten und musizierten.
Musikalisch wurde die Ausstellungseröffnung von Sebastian Langner (Gesang) und Heinz Coen am Klavier begleitet. Sie präsentierten Auszüge aus dem Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert und schlugen damit eine stimmungsvolle Brücke zwischen Musik und Mühlenromantik.
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Buch, das die Geschichte der Mühlen im Liesertal erstmals zusammenhängend dokumentiert.
Die Ausstellung ist vom 19. April bis zum 30. Oktober 2026 in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus Wittlich zu sehen.
Ergänzend bietet die Tourist-Information Wittlich Stadt & Land gemeinsam mit dem Kulturamt, dem Eifelverein OG Wittlich und Albert Klein im Laufe der Sommersaison romantische Mühlen-Streifzüge an. Bei diesen geführten Touren werden insgesamt sechs Mühlen im Stadtgebiet erkundet. Tickets für die Mühlentouren sind ab Mitte April über www.ticket-regional.de erhältlich.
Führungstermine durch die Ausstellung:
7. Mai 2026, Donnerstag, 18 Uhr
25. Juni 2026, Donnerstag, 18 Uhr
16. Juli 2026, Donnerstag, 18 Uhr
17. September 2026, Donnerstag, 18 Uhr
29. Oktober 2026, Donnerstag, 18 Uhr
Kosten pro Teilnehmer: 5€; kostenfrei dürfen alle Personen unter 18 Jahren sowie Ehrenamtliche bei vorgelegtem Nachweis in die Ausstellung. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Eine vorherige Anmeldung unter hallo@tourist.wittlich.de / Telefon 06571/146624 ist zwingend erforderlich.
Städtische Galerie im Alten Rathaus
Kulturamt Stadt Wittlich
Neustraße 2, 54516 Wittlich
info@kulturamt.wittlich.de
Telefon 06571/14660
Informationen und Fragen zur Sechs-Mühlen-Wanderung:
Tourist-Information Wittlich, Altes Rathaus
Neustraße 2, 54516 Wittlich
hallo@tourist.wittlich.de
Telefon 06571/146624