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Wittlicher Rundschau
Ausgabe 18/2026
Aus den Stadtteilen
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Erfolgreiche Theaterabende im JuB Wengerohr

(Fotos: Privat).

Die diesjährigen Theateraufführungen der Theatergruppe der KGW im Jugend- und Bürgerhaus Wengerohr waren ein voller Erfolg. Bis auf wenige Restplätze konnten nahezu alle Vorstellungen ausverkauft werden – ein starkes Zeichen für das große Interesse und die Begeisterung des Publikums.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer dankten den Darstellerinnen und Darstellern mit langanhaltendem Applaus. Auch im Nachgang gab es viel Lob für die gelungene Inszenierung und die mitreißende Aufführung.

In dem Stück „Oh je, schon wieder eine Leiche“ frei nach B. Wiese und P. Sieber, plant der Kleinkriminelle Toni Knast (Michael Wagner) gemeinsam mit seiner Azubine (Biggi Röder) das nächste „große Ding“. Mithilfe von vermeintlichen Potenzmitteln namens „Stehaufmännchen“, hinter denen sich jedoch KO-Tropfen verbergen, nimmt das Chaos seinen Lauf. Durch zahlreiche Verwechslungen greifen immer mehr Personen zu dem fragwürdigen Mittel – und sorgen so für eine Kettenreaktion voller Turbulenzen. Im Hause Heuchler geht es dabei ordentlich drunter und drüber: Während die Hochzeitsvorbereitungen von Carmen (Louisa Rockstroh) und Alex (Joel Lahaie) alle – außer die jüngste Tochter (Lina Roth) – in helle Aufregung versetzen, sorgt Casanova Harry (Franz Bayer) mit seinen Eskapaden für zusätzlichen Wirbel. Gemeinsam mit seinem Freund Werner (Volkmar Hammen) zieht es ihn regelmäßig in die Kneipe – sehr zum Leidwesen von Werners Frau (Margit Schäfer), die Harry nicht immer wohlgesonnen ist. Als Harry versucht, sich mithilfe des „Wundermittels“ bei seiner Lilly (Nicole Fischer-Schuh) in ein besseres Licht zu rücken, kommt es zum folgenschweren Zusammenbruch – und plötzlich hält man ihn für tot. Was folgt, ist ein herrlich chaotisches Durcheinander: Die vermeintliche „Leiche“ wird im Gartenhaus zwischengelagert, während der künftige Schwiegersohn, der ebenfalls Bekanntschaft mit den Tropfen gemacht hat, kurzerhand in der Garage „geparkt“ wird. Selbst der Pastor (Michael Sauer) bleibt nicht verschont und findet sich in einer Schubkarre vor der Kirche wieder. Der neugierigen Nachbarin Frau Weiß (Natascha Raab-Sauer) entgeht dabei natürlich nichts – im Gegenteil: Sie trägt mit ihrer Geschäftstüchtigkeit sogar dazu bei, dass das „Potenzmittel“ seinen Weg in eine Schnapsflasche findet. Am Ende sorgt das für nicht weniger als sechs „Leichen“ und ein scheinbares Massenverbrechen. Diese Gelegenheit lässt sich auch die aufdringliche Lokalreporterin (Fine Gottlieb) nicht entgehen, während Kommissarin Müller (Lydia Kern) versucht, den Diebstahl von 13 Tafeln Schokolade aufzuklären. Doch selbst sie kann am Ende Bubi, den Bruder (Judith Heymann) der Azubine, nicht fassen.

Die Rollen waren durchweg hervorragend besetzt. Jeder einzelne Schauspieler verstand es, seinen Charakter authentisch und mit viel Spielfreude auf die Bühne zu bringen. Unterstützt wurde das durch die professionelle Maske von Susi Platz. Besonders erfreulich: Vier Debütanten standen in diesem Jahr erstmals auf der Bühne und fügten sich nahtlos ins Ensemble ein – mit überzeugenden Leistungen, die großen Anklang fanden. In gemeinsamer Zusammenarbeit führten Edeltrud Berens und Johanna Peterka gekonnt Regie.

Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen der Theaterabende beigetragen haben. Ebenso danken wir unserem treuen Publikum für die großartige Unterstützung und die tolle Atmosphäre bei allen Vorstellungen.