Bürgermeister Joachim Rodenkirch und seine Frau Theresia freuen sich über das eindeutige Votum (Foto: Rainer Stöckicht).
v.l.nr.: Dieter Burghard; Karl Fischer; Eduard Naß; Harald Basten; Bürgermeister Joachim Rodenkirch (Foto: Privat).
(© Tourist-Information Wittlich Stadt & Land).
Inbetriebnahme des Trinkwasserbrunnen am Ottensteinplatz: V.l.n.r: Stellvertretender Werkleiter Martin Kurzweil, Jürgen Jakobs, technischer Angestellter bei den Stadtwerken und Bürgermeister Joachim Rodenkirch (Foto: Sebastian Klein).
Gruppenfoto mit dem Team des Vitelliusbades (Foto: new media labs).
(Fotos: new media labs).
Freuen sich gemeinsam über das 40-jährige Jubiläum der Kita Jahnplatz: v.l.n.r.: Ursula Dümmler, Leiterin Xenia Fischer, Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Michaela Habscheid (Foto: Theresia Rodenkirch)..
Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken
an die Opfer der Bombenangriffe auf Wittlich vor 80 Jahren
Als eine eindrucksvolle, nachdenklich stimmende Feier empfanden die vielen Besucher den ökumenischen Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Bombenangriffe auf Wittlich vor 80 Jahren. „Wir wollen und müssen uns erinnern, wir wollen der Toten gedenken und für den Frieden beten“, so Pfarrer Veit in seiner Begrüßung. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch Anne Kaftan am Saxophon und Reinhold Schneck an der Orgel.
Auch die Einblendung der Namen der 145 zwischen 1940 und 1945 durch Fliegerangriffe in und aus Wittlich und Wengerohr Umgekommenen prägte die Feier. Zum Klang der Totenglocke gedachten die Teilnehmer schweigend der Opfer der Stadt und aller Opfer von Kriegen und Gewalt in der Welt.
Vorgetragene Zitate aus Berichten des damaligen Pfarrers von St. Markus und aus der Chronik der evangelischen Kirchengemeinde brachten das schreckliche historische Ereignis der Stadt am Heiligabend 1944 und den folgenden Tagen ergreifend nahe. Bürgermeister Rodenkirch las aus einem Brief des Zeitzeugen Matthias Joseph Mehs an seinen Onkel vom 28.12.1944 und spannte den Bogen bis in die Gegenwart. „Die Zerstörung, die von deutschem Boden ausging, hatte uns 1944/45 getroffen. Frieden wird gebrochen, Kriege toben, bringen Leid und Verzweiflung. Dass seit drei Jahren ein schrecklicher Angriffskrieg zwischen Rußland und der Ukraine herrscht, Kriege im Nahen Osten und weltweit machen uns betroffen.“
Er mahnte unsere Verantwortung an, aus der Geschichte zu lernen, eine Stimme des Friedens zu sein für das friedliche Miteinander in der Stadt und darüber hinaus.
Mit dem Dank, dass wir in Deutschland so viele Jahre des Friedens als kostbares Geschenk haben, dass Versöhnung geschehen konnte, Wittlich wieder aufgebaut und heute eine lebendige Stadt ist, in der Menschen aus 99 Nationen friedlich miteinander leben und
mit der Bitte, dass alle, die heute ähnliche Bombardierungen erleben, ebenfalls Frieden, Trost und Hilfe finden mögen, endete der Gedenkgottesdienst.
Bürgermeister Joachim Rodenkirch im Amt bestätigt
In der Bürgermeisterwahl in Wittlich am Sonntag, 23. Februar konnte Amtsinhaber Joachim Rodenkirch einen überwältigenden Sieg erringen. Von den insgesamt 14.200 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern gaben 9.792 Wählerinnen und Wähler ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von beeindruckenden 69 Prozent entspricht.
Joachim Rodenkirch erhielt mit 7.707 Stimmen ein klares Ergebnis von 82 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen.
Die hohe Wahlbeteiligung zeigt das große Interesse der Bevölkerung an kommunalen Themen und die Bedeutung der Bürgermeisterwahl für die Zukunft Wittlichs.
Neues Standortranking:
Stadt Wittlich unter den besten 8 Prozent in Deutschland
Zweimal jährlich veröffentlicht das Wirtschaftsmagazin „Die Deutsche Wirtschaft“ ein Standortranking, in dem Deutschlands Städte unter Berücksichtigung mehrerer Aspekte wie z.B. Anzahl der Top-Unternehmen, deren kumulierte Umsätze und Mitarbeiterzahlen oder das Verhältnis der Arbeitsplätze zur Einwohnerzahl bewertet.
Wittlich hat sich demnach um 37 Plätze verbessert und landet von insgesamt 4.046 Städten auf dem beachtlichen 307. Platz. Somit liegt die Kreisstadt im Landkreis Bernkastel-Wittlich mit großem Abstand auf Platz 1. In der Großregion liegt nur Trier mit Platz 134 davor, benachbarte Städte wie Bitburg befinden sich auf Platz 567, Daun (790), Morbach (941), Bernkastel-Kues (957), Prüm (1.082) und Gerolstein (1.998).
Am Standort befinden sich sieben der 10.000 wichtigsten Mittelständler Deutschlands und mit der Firma Clemens GmbH & Co. KG sogar einer der 1.469 Weltmarktführer.
Nicht nur Zahlen und Fakten sind in die Platzierung mit eingeflossen, sondern auch Bewertungen des Standortes von Unternehmern, Standortakteuren, Medien und Lesern des Wirtschaftsmagazins. Darüber hinaus wurde auch das Projekt alwin (Aktives Leerstandsmanagement Wittlicher Innenstadt) als ein Beispiel innovativer Innenstadtentwicklung berücksichtigt.
Wittlich erhält neues Sicherheitskonzept
Im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft zwischen Polizei und Stadtverwaltung wurde ein neues Sicherheitskonzept für die Stadt Wittlich entwickelt. Die Polizei plant ab Frühjahr 2025 eine verstärkte Präsenz in Uniform und Zivil sowie häufigere Kontrollen in der Innenstadt.
Das Konzept umfasst verstärkte Kontrollen an öffentlichen Plätzen sowie gemeinsame Maßnahmen mit dem Kommunalen Vollzugsdienst, dem Jugendamt sowie der Bundespolizei. Ziel ist es, Regelverstöße frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Die Erhaltung eines sicheren und lebenswerten Umfeldes ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
50 Jahre Philatelisten-Verein Wittlich e.V.
Ein halbes Jahrhundert Briefmarkenleidenschaft
Der Philatelisten-Verein Wittlich e.V. feierte am 11. April 2025 im Casino sein 50-jähriges Bestehen mit einem festlichen Informationsabend. Der 1. Vorsitzende Harald Basten begrüßte zahlreiche Gäste, darunter auch Dieter Burgard, ein begeisterter Briefmarkensammler und Vereinsmitglied. Burgard würdigte in seiner Ansprache die Bedeutung der Vereinsarbeit für die Gesellschaft. Auch Bürgermeister Joachim Rodenkirch hob die Rolle der Vereine für das städtische Miteinander hervor und überreichte dem Verein das Ehrenschild der Stadt Wittlich zum Jubiläum.
Im Rahmen der Feierlichkeiten präsentierte der Verein zwei neue Briefmarken sowie einen Sonderstempel. Die Marken zeigen ein Bildnis von Briefmarken mit Pinzette und Lupe und haben einen Portowert von 0,95 €. Sie sind für Briefe der 1. Gewichtsstufe sowie Postkarten gültig. Die Briefmarken sind exklusiv über den Verein erhältlich.
Zudem wurde ein Werbestempel mit dem Motiv „Vater und Sohn mit Lupe und Briefmarke“ eingeführt, der das generationenübergreifende Interesse am Briefmarkensammeln symbolisiert. Der Stempel war bis Ende April 2025 im Briefzentrum Trier im Einsatz.
78 begeisterte Teilnehmer eröffneten am 1. Mai den Wittlicher Wanderweg „Römer, Ritter & Vulkane“
Insgesamt 78 Gäste waren am Donnerstag, dem 1. Mai der Einladung der Tourist-Information Wittlich Stadt & Land gefolgt, um an der Eröffnungswanderung über den neu gestalteten Wittlicher Wanderweg „Römer, Ritter & Vulkane“ teilzunehmen.
Der neue Rundwanderweg wurde mit Mitteln aus dem Regionalbudget der LAG Mosel gefördert und gemeinsam mit dem Planungsbüro Irle in Manderscheid, den beiden Ortsvorstehern der Stadtteile Neuerburg und Bombogen sowie Mitarbeitern der Kreis- und Stadtverwaltung, der Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH und der Tourist-Information Wittlich Stadt & Land konzipiert.
Neue Trinkwasserbrunnen in der Stadt
Die Stadtwerke Wittlich als Wasserversorger der Stadt Wittlich setzen ein wichtiges Zeichen, den Zugang zu Wasser für alle Menschen gemäß der EU-Trinkwasserrichtlinie zu verbessern. Ziel ist es, allen Menschen den Zugang zu Trinkwasser im Außenbereich - also außerhalb geschlossener Räume und Gebäude - durch die Installation von DVGW-zertifizierten Trinkwasserbrunnen zu ermöglichen und so Trinkwasser bereitzustellen.
Der erste Trinkwasserbrunnen wurde am Ottensteinplatz installiert und am 14. Mai in Betrieb genommen. Die Bedienung erfolgt berührungslos durch eine elektronische Armatur.
Weitere Installationen sind auf dem Marktplatz sowie am Platz an der Lieser geplant. Insgesamt werden somit drei Standorte in Wittlich mit öffentlichen Trinkwasserbrunnen ausgestattet.
Wittlich feiert Einweihung des neuen Vitelliusbades - Ein Meilenstein für die Stadt und die Region
Nach mehr als zwölf Jahren intensiver Planung, Diskussionen, großem Engagement und Durchhaltewillen wurde am Montag, 26. Mai das neue Vitelliusbad offiziell eingeweiht. Rund 200 geladene Gäste, darunter Vertreter aus Politik, Architektur, Behörden, Wirtschaft und Vereinen, versammelten sich im neuen Vitelliusbad, um dieses zukunftsweisende und nachhaltige Projekt gebührend zu feiern.
Unter den Ehrengästen befanden sich Innenminister Michael Ebling von Rheinland-Pfalz, die Landtagsabgeordneten Dr. Tamara Müller, Jutta Blatzheim-Roegler sowie Dennis Junk. Auch Vertreter von 57 Firmen und 26 Fachplanungsbüros, die maßgeblich an der Umsetzung beteiligt waren, waren anwesend.
In seiner Begrüßung dankte Bürgermeister Joachim Rodenkirch allen am Bau Beteiligten für ihren Einsatz. Innenminister Ebling unterstrich die Bedeutung des Bades für die Region: „Mit dem Vitelliusbad schaffen wir einen Ort für Sport, Bewegung und Gemeinschaft. Die Investitionen aus Städtebau- und Sportfördermitteln sind ein Gewinn für Wittlich und seine Menschen.“
Architekt Sebastian Neuhaus vom Architekturbüro Krieger betonte die Einzigartigkeit des Bades: „Das Vitelliusbad ist in der Region einzigartig. Es verbindet moderne Nachhaltigkeit mit Familienfreundlichkeit und bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.“
Das neue Schwimmbad vereint zahlreiche innovative Funktionen: ein 25-Meter-Sportbecken mit KI-Überwachung zur schnellen Gefahrenerkennung, eine ganzjährig nutzbare 60-Meter-Röhrenrutsche, ein verfahrbares Cabriodach, das innerhalb von sieben Minuten aus dem Hallenbad ein Freibad macht, zwei Kleinkindbereiche, eine finnische Textilsauna sowie ein 50-Meter-Freibadbecken mit angeschlossenem Erlebnisbereich.
Erfolgreiche Eröffnung des Vitelliusbades in Wittlich
Ein Wochenende voller Freude und Begeisterung
Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Freude auf das neue Vitelliusbad. Am Freitag war es dann soweit und endlich öffnete das Vitelliusbad seine Pforten für die Öffentlichkeit. Das neue Team des Bades wurde quasi überrannt, so groß war das Interesse der Bevölkerung. Über die drei Tage hinweg konnten Familien, Sportbegeisterte und Erholungssuchende das moderne Bad in vollen Zügen erkunden und genießen.
Das Eröffnungswochenende begann am Freitag mit der Möglichkeit das neue Kombibad bis in den letzten Winkel zu besichtigen und unter anderem Einblick in Bereiche zu erhalten, die künftig nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden. Entsprechend groß war der Andrang bei den angebotenen Technikführungen. Bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen genossen die Besucherinnen und Besucher die entspannte Atmosphäre in den bereitgestellten Liegestühlen und unter den schattenspendenden Bäumen und Sonnenschirmen. DLRG und Deutsches Rotes Kreuz waren ebenfalls vor Ort und informierten über das breitgefächerte Angebot der Organisationen. Abends sorgte dann Live-Musik der Band Klangstern für abwechslungsreiche Unterhaltung und angeregte Gespräche bei der Afterworkparty. Für das leibliche Wohl hat der neue Pächter des Kiosks bestens gesorgt.
Bürgermeister Joachim Rodenkirch zeigte sich begeistert von der großen Besucherzahl und der guten Stimmung am Eröffnungswochenende. Sein besonderer Dank galt dem gesamten Team, das mit viel Einsatz und Herzblut dieses gelungen Wochenende ermöglicht hat
40 Jahre Kita Jahnplatz - Ein Fest der Begegnungen und Erinnerungen
Am Samstag, den 28. Juni, feierte die Kindertagesstätte (Kita) Jahnplatz ihr 40-jähriges Bestehen. Gemeinsam mit Kindern, Eltern, Mitarbeitenden sowie vielen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern wurde dieser besondere Tag zu einem fröhlichen Fest voller Lachen, Begegnung und gemeinsamer Erinnerungen.
Ein buntes Programm aus Singen, Tanzen und kreativen Aktionen sorgte für beste Stimmung bei Groß und Klein. Die Leitung der Kita, Xenia Fischer, und ihre Stellvertreterin Jana Theis begrüßten zahlreiche Gäste, darunter auch Bürgermeister Joachim Rodenkirch sowie die früheren Leiterinnen Ursula Dümmler und Michaela Habscheid.
In seiner Ansprache dankte Bürgermeister Rodenkirch dem engagierten Team der Kita: „Ein herzliches Dankeschön und großer Respekt gilt dem heutigen Team - aber auch all jenen, die in den vergangenen Jahrzehnten mit Herz, Verstand und Engagement Verantwortung getragen haben. Die Kita Jahnplatz steht seit vier Jahrzehnten für eine innovative Konzeption, gelebte Gemeinschaft, Geborgenheit und echte Bildung von Anfang an. Denn am Ende geht es um das, was zählt: unsere Kinder.“
Zahlreiche Familien und Freunde der Einrichtung die Gelegenheit mitzufeiern. Ein rundum gelungener Tag, der die starke Verbundenheit innerhalb der Kita-Gemeinschaft eindrucksvoll widerspiegelte.