Am 1. Januar fand der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Wittlich in der ehemaligen Synagoge statt. Bürgermeister Joachim Rodenkirch begrüßte alle Gäste und eröffnete offiziell den Empfang. In seiner Ansprache an die Wittlicher Bürgerinnen und Bürger betonte er, wie wichtig der gemeinschaftliche Zusammenhalt in unruhigen Zeiten ist. Wittlich sei eine Stadt, die durch die Taten ihrer Menschen entsteht und die sich kontinuierlich positiv entwickelt. Rückblickend auf das vergangene Jahr ließe sich eine positive Gesamtentwicklung festhalten in Bezug auf das wirtschaftliche Wachstum, die Gestaltung von Wohn-, Sozial- und Kulturräumen der Stadt.
Angesichts der angespannten aktuellen politischen Lage und dem Krieg in Europa seien Toleranz, Offenheit und Dynamik Grundvoraussetzungen für Frieden, Wohlstand und Wachstum. Hierzu brauche es Menschen, die gemeinsam anpacken, Probleme nicht als Hindernisse, sondern als Herausforderungen sehen und die den gemeinschaftlichen Zusammenhalt als unverzichtbaren Wert schätzen. Diese Werte gelte es auch im neuen Jahr weiter zu verfolgen, damit die Zukunft der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger floriert, wächst und den kommenden Generationen den lebenswerten Raum zu schenken, der es bereits ist.
Für die musikalische Begleitung des Neujahrsempfangs sorgten Elena Chonova, Lehrerin der Kreismusikschule, und Timophej Knapp, ein begabter Schüler der Kreismusikschule. Beide spielten vierhändig Klavier und leiteten das neue Jahr mit Stücken von Richard Eilenberg, Johannes Brahms und der Oper ‚Carmen‘ ein. Im Anschluss an den Gruß an das neue Jahr lud Bürgermeister Rodenkirch zum gemeinsamen Gespräch und Verweilen ein.